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Hundezählung: Schon die Ankündigung spült Geld in die Stadtkasse

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bereits die Ankündigung einer Hundezählung, um Steuerpreller ausfindig zu machen, trägt Früchte: Nach dem LZ-Bericht über den geplanten Zensus an der Haustür gab es im Rathaus zahlreiche Anfragen von Hundehaltern. Gleich zehn meldeten ihre Vierbeiner an – deutlich mehr als sonst. Rathaus-Mitarbeiter Alexander Söbbing (Foto) zeigt eine Hundemarke, die beweist, dass ein Hund registriert ist. Wie berichtet, bekommen alle 13 000 Haushalte in Rendsburg ab Ende Oktober Besuch. Abgefragt wird, ob und wie viele Hunde gehalten werden. Auf die Kritik des Landes-Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert, dass durch die Beauftragung einer Privatfirma das Steuergeheimnis verletzt werde, reagierte Bürgermeister Pierre Gilgenast abwartend. Man sei überzeugt, kein Bundesrecht zu brechen. „Der externen Firma werden keine Kernaufgaben der Verwaltung übertragen.“

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erstellt am 08.Okt.2014 | 16:57 Uhr

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