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Hundesteuer bleibt vorerst unverändert

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung der Hundesteuer liegt vorerst auf Eis. Im Finanzausschuss war man sich einig, zunächst das Ergebnis der von der Stadt in Auftrag gegebenen Hundebestandsaufnahme abzuwarten. Eine Firma sucht derzeit alle Haushalte in Rendsburg auf, um nicht angemeldeten Hunden auf die Spur zu kommen.

Die Verwaltung wollte die Steuer für den ersten Hund um 20 auf 120 Euro anheben. Die CDU hatte dagegen auch grundsätzliche Bedenken. „Wir müssen an die alte Rentnerin mit ihrem Hund denken“, sagte Ausschussvorsitzender Klaus Brunkert (CDU). Diesen Gedanken griff Henry Deising (Modernes Rendsburg) auf und unterbreitete einen Vorschlag, den die anderen Fraktionen als „überlegenswert“ einstuften. Deising riet dazu, die Steuer für den ersten Hund unverändert zu lassen, aber die Tierfreunde für den zweiten, dritten oder sogar vierten Hund umso stärker zur Kasse zu bitten. Als Steuersatz schlug er pro Tier 200 Euro vor. „Mehr als ein Hund ist purer Luxus“, so Deising.

Rathaus-Mitarbeiter Alexander Söbbing teilte auf Anfrage mit, dass im Rahmen der Hundebestandsaufnahme bereits 25 Prozent der Haushalte aufgesucht worden seien. 125 Neuanmeldungen seien die Folge. Man gehe davon aus, die Zahl 200 zu erreichen. Allein dadurch würden die Hundesteuereinnahmen im kommenden Jahr von 127 000 auf 147 000 Euro steigen. Vor der Kontrolle waren 1298 Hunde im Stadtgebiet gemeldet.

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