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Handball-SH-Liga : HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg darf sich keinen weiteren Ausrutscher leisten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Tabellenführer muss zum Schlusslicht nahc Bordesholm.

Die Tabelle der Handball-Schleswig-Holstein-Liga von oben anzuführen – das ist ein schönes Gefühl. Allen anderen von unten zuzusehen, wie sie punkten, während man selbst nur verliert – das ist kein schönes Gefühl. Schön ist es für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg seit dem letzten Wochenende. Sie steht oben, zwar verlustpunktgleich mit zwei anderen Teams, aber das stört zunächst nicht. Ihr morgiger Gegner HSG Bordesholm/Brügge indes hat die Null auf der Habenseite und ist folglich Letzter.

Für Volker Paul, den Westerrönfelder Trainer, soll es natürlich so bleiben. Keine Gefühlsduseleien dürfen seinen Handballern ab 18.30 Uhr das Ziel vernebeln, Mitleid für den Gegner darf erst nach der Partie aufkommen. „Fakt ist, dass der Erste gegen den Letzten spielt. Wir müssen und wollen gewinnen, um weiter oben zu bleiben und uns die guten Leistungen nicht kaputt zu machen“, sagt Paul bestimmt, ohne sich in Ausreden zu flüchten. Alles andere wäre auch nicht glaubhaft. Insgesamt liegen gut 100 mehr geworfene Tore zwischen Westerrönfeld und Bordesholm. Lediglich die Abwehrleistungen ähneln sich. Während die SG-Keeper 259 Mal hinter sich greifen mussten, taten dies 245 Mal die der HSG. „Wir müssen unsere Form abrufen und uns auf das Spiel konzentrieren. Dann werden wir gewinnen und das wahrscheinlich auch deutlich“, sagt Paul.

Wie es ganz anders laufen kann, zeigte der THW Kiel am Mittwochabend gegen den HC Erlangen. „Genau so soll es uns nicht ergehen. Wenn wir zu viele Fehler machen, kann es ganz schnell eine anstrengende Geschichte werden“, so Paul. Allerdings vertraut er seiner Mannschaft, die eventuell ohne Jens-Christian Woldt und bestimmt ohne Andreas Tietjens und Magnus Hannemann auskommen muss, dass sie selbst weiß, worum es geht. „Jeder weiß, dass die Liga so eng ist, dass wir unsere Pflichtaufgaben erfüllen müssen. Wir haben schon gegen Kronshagen gepatzt, daher sollte uns das nicht noch einmal passieren“, so Paul.

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