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Handball-Oberliga der Männer : HSG Hohn/Elsdorf: Die Liga halten und das Team weiter verjüngen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit bescheidenen Zielen startet die HSG Hohn/Elsdorf in die Saison 2013/14 in der Handball-Oberliga. Trainer Thies Schmalfeld will die Klasse halten und den Verjüngungsprozess fortsetzen. Zum Auftakt geht es am Sonnabend in eigener Halle gegen die SG Hamburg-Nord.

Dass diese Saisonvorschau der HSG Hohn/Elsdorf nicht unter der Rubrik „Schleswig-Holstein-Liga“ läuft, haben die Handballer nur dem direkten Vergleich mit dem MTV Herzhorn und der besseren Tordifferenz zu verdanken. Damit endete die vergangene Spielzeit mit einem blauen Auge.

Viel hat sich im Kader der HSG aber nicht getan. Mit Eike Möller, Malte Asbahr und Tobias Müller musste Trainer Thies Schmalfeld drei Abgänge ersetzen, und ob ihm das mit seinen „Neuen“ gelungen ist, kann er selbst noch nicht genau sagen. „Die drei, die gegangen sind, hatten zwar ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Bei den Neuzugängen ist das auch so, aber anders verteilt. Wenn wir dementsprechend trainieren, können wir die Abgänge kompensieren“, sagt er. Außerdem fehlt auch noch Sven Bendixen nach einem Kreuzbandriss bis mindestens Januar.

In erster Linie sind es junge Spieler, die der HSG in Zukunft helfen sollen. Der wohl talentierteste ist Torhüter Simon Treziak, der aus der Westerrönfelder A-Jugend kam und ein Doppelspielrecht in der Bundesliga-Jugendmannschaft des THW Kiel hat. Tim Katzmann aus Hamdorf ist 19 Jahre alt, zwei Meter groß und hat bisher Erfahrungen in der Kreisoberliga gesammelt. „Er muss noch viel lernen, aber das muss man riskieren, wenn man das Team verjüngen will. Er wird aber seine Spielzeiten bekommen“, sagt Schmalfeld über den Rückraummann. Neu im Team ist ebenfalls Manuel Reinsch, der als Soldat aus Bayern nach Schleswig-Holstein versetzt wurde und auf Außen eingesetzt werden kann. Nach einem Jahr Auslandsaufenthalt hat sich auch Christopher Goetzin dazu entschlossen, wieder Handball zu spielen und das nicht mehr beim DHK Flensborg, sondern in Hohn. „Christopher können wir richtig gut gebrauchen, nur leider wird es ihn demnächst beruflich nach Süddeutschland ziehen“, trauert Schmalfeld darüber, dass noch nicht einmal feststeht, ob Goetzin mehr als zwei Spiele dabei sein wird. Für Jannik Oettershagen, Jannek Brown und Finn Ketelsen beginnt demnächst das Abenteuer „Männerhandball“. Sie spielen zwar noch in der eigenen A-Jugend, sind aber trotzdem aufgrund guter Vorbereitungsleistungen von Schmalfeld in den Kader der „Ersten“ aufgenommen worden.

Fazit: Es wird schwer werden für die HSG, ohne deutliche Verstärkungen nicht wieder nur um den Klassenerhalt zu spielen. „Mehr ist aber auch nicht unser Ziel. Wir wollen die Liga halten und dabei die Mannschaft weiter verjüngen“, sagt Schmalfeld, der mit der Vorbereitung zufrieden war und den Grund, wieso nicht mehr Spieler nach Hohn kommen wollen, in der Lage des Dorfes sieht. „Aus Kiel ist man schneller in Westerrönfeld oder woanders. Wir sind ziemlich ab vom Schuss, haben uns aber auch dazu entschieden, auf Eigengewächse zu bauen und die Ausgaben für Fahrtkosten im Rahmen zu halten“, so der Trainer.

Morgen kommt mit der SG Hamburg-Nord ein Aufsteiger und damit ein relativ unbekannter Gegner nach Hohn. Wie jedes Jahr wird das erste Heimspiel der Männer von Vereinsseite dazu genutzt, alle Mannschaften, die die Farben der HSG tragen, vorzustellen. Ab 14 Uhr freut man sich deshalb in der Werner-Kuhrt-Halle über Zuschauer, die dann ab 19.15 Uhr beobachten dürfen, wie der Schmalfeld-Truppe der Saisonauftakt gelingt.

Zugänge: Manuel Reinsch (Bayern), Tim Katzmann (HSG Hamdorf/Breiholz), Simon Treziak (HSG Schülp/Westerrönfeld), Christopher Goetzin (Ausland), Jannik Oettershagen, Jannek Brown, Finn Ketelsen (alle eigene A-Jugend)

Abgänge: Malte Asbahr (HSG Kropp/Tetenhusen), Eike Möller (DHK Flensborg), Tobias Müller (TSV Alt Duvenstedt)

Das Aufgebot:

Tor: Gerald Dobratz, Sascha Bendixen (Stand-by), Simon Treziak.

Feld: Sven Bendixen, Jannek Brown, Jörg Gosch, Christopher Goetzin, Boris Hohnsbehn, Tim Katzmann, Oliver Küch, Patrick Möller, Steffen Oeltjen, Jannik Oettershagen, Timo Petersen, Lorenz Plöhn, Manuel Reinsch, Ulf Thöming.

Trainer: Thies Schmalfeld (im dritten Jahr).

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