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Handball-Oberliga : HSG Hohn/Elsdorf: Das Restprogramm hat es in sich

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Von allen Abstiegskandidaten in der Handball-Oberliga der Männer hat die HSG Hohn/Elsdorf das schwerste Restprogramm vor der Brust.

Von allen Abstiegskandidaten in der Handball-Oberliga der Männer hat die HSG Hohn/Elsdorf das schwerste Restprogramm vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Thies Schmalfeld muss an den letzten sechs Spieltagen gegen das Top-Quintett der Liga ran – zunächst St. Pauli, dann Ellerbek, Flensburg-Handewitt, Flensborg und zum Abschluss der HSV Hamburg. Da können bei den Fans schon mal Zweifel aufkommen, ob es für den aktuellen Drittletzten reichen wird.

Angesichts des dornigen Wegs auf der Zielgeraden der Saison schrillen im Umfeld der HSG die Alarmglocken in den höchsten Tönen. Ist der Klassenerhalt überhaupt noch zu packen? Oder geht es eine Liga runter? Die Antwort muss das Team heute Abend im Heimspiel gegen die Kiez-Handballer vom FC St. Pauli geben. Anpfiff ist um 20.30 Uhr in der Werner-Kuhrt-Halle. Wenn was in dieser Saison geht, dann nur vor den eigenen Fans. Elf von 13 Punkten holten die Hohn/Elsdorfer in ihrem stimmungsvollen Wohnzimmer. Auswärts setzte es dagegen bis auf zwei Remis nur Niederlagen. Die HSG darf sich glücklich schätzen, von den finalen sechs Aufgaben vier daheim lösen zu können.
Ein Heimsieg gegen St. Pauli ist erste Bürgerpflicht für die Gastgeber. Kein leichtes Unterfangen, verfügen die Gäste aus Hamburg doch über eine technisch versierte Mannschaft, die der HSG schon im Hinspiel den Trip in die Hansestadt vermieste. Ohne Backe hatte die Schmalfeld-Truppe bei der 21:28-Pleite keine Chance. Zu Hause können die Hohn/Elsdorfer St. Pauli jedoch schlagen, wie sie in der vergangenen Spielzeit bewiesen haben. Am vorletzten Spieltag sicherte sich die HSG mit einem 24:22-Erfolg den Klassenerhalt.

Heute könnten die FC-Handballer wieder das Zünglein an der Waage spielen. Verlieren sie in Hohn, schöpft der Hausherr neue Hoffnung. Verlieren die Hohner, hilft wohl nur noch ein mittelschweres Wunder, um den Liga-Verbleib zu schaffen.

Schmalfeld kann vermutlich sein aktuell bestes Aufgebot ins Rennen schicken. Auch Kreisläufer Sven Bendixen ist nach seinem Kreuzbandriss wieder mit dabei. Am vergangenen Wochenende traf er bei seinem Comeback gegen Wift bereits einmal ins Schwarze. Er kann helfen, vor allem die Abwehr der HSG zu stabilisieren. Denn nur mit einer kompakten Defensive lässt es sich im Abstiegskampf bestehen.

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erstellt am 28.Feb.2014 | 05:51 Uhr

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