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Handball-Landesliga : HSG Fockbek/Nübbel siegt im Topspiel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Handballerinnen schlagen Verfolger SG Bordesholm/Brügge mit 18:15 und bleiben Spitzenreiter.

Mit dem 18:15 im Spitzenspiel der Handball-Landesliga der Frauen über die SG Bordesholm/Brügge machte die HSG Fockbek/Nübbel deutlich, wer in dieser Liga das Sagen hat. Während Fockbek/Nübbel ungeschlagen die Tabelle anführt, gab es für die anderen Teams aus dem Rendsburger Umland Niederlagen. Der TSV Alt Duvenstedt musste sich bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen mit 23:28 geschlagen geben. Der TSV Owschlag II unterlag beim Aufsteiger Wellingdorfer TV mit 23:25. Der zweite Aufsteiger HSG 91 Nortorf ließ beide Punkte nach einem 16:28 beim Preetzer TSV und im „Duell der Kellerkinder“ verlor die HSG Eider Harde II gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf mit 21:34.

HSG Fockbek/Nübbel – SG Bordesholm/Brügge 18:15 (9:9)

Es war ein Spiel zweier starker Abwehrblöcke und guter Torfrauen. Fockbek/Nübbel verbuchte zu Beginn leichte Vorteile und ging mit 6:4 (15.) in Führung. „Als wir dann die ersten Fehler machten, bestrafte die SG Bordesholm/Brügge diese sofort“, erklärte Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt. Die Schrecksekunde nach dem 6:8 aber war zur Pause bereits wieder vergessen (9:9). „Im zweiten Spielabschnitt haben wir die Fehler abgestellt und konzentrierter angegriffen“, so Heldt. Seine Mannschaft setzte sich entscheidend auf 17:12 (53.) ab und brachte den Sieg schließlich souverän nach Hause.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Kock (3), Stolley (3), Witt (2), Scheller (2), Sievers (2), Kurbjuhn (2), Shala (1), Schindlbeck (1), Gröschler (1), Herzer (1).
 

Wellingdorfer TV – TSV Owschlag II 25:23 (12:11)

„Eigentlich hatte die Partie keinen Sieger verdient“, erklärte Owschlags Coach Klemens Propf. Die Gastgeberinnen legten zwar ein 3:0 vor, doch die TSV-Reserve kämpfte sich ins Spiel zurück, schloss wieder auf und ging sogar zwischenzeitlich in Führung. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Gäste nach wechselnder Führung beim 21:20 die Nase vorn, mussten Wellingdorf dann aber wieder die Führung überlassen. „Mit der kämpferischen Leistung und der Einstellung bin ich zufrieden. Leider sind wir an unserer Chancenauswertung gescheitert“, haderte Propf mit einigen ausgelassenen Großchancen und mit vier vergebenen Siebenmetern.

Tore für den TSV Owschlag II: Herklotz (7), Sasse (7), Küppers (4), Zeiske (2), Greinke (2), Groß (1).
 

HSG Eider/Harde II – HSG Kremperheide/Münsterdorf 21:34 (11:17)

HSG-Trainer Robert Wichmann war nicht zum ersten Mal in dieser Saison tief enttäuscht. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt zu unserem Spiel gefunden. Bei uns lief nichts zusammen. Dabei war der Gast nur mit sieben Spielerinnen angereist.“ Kremperheide ließ von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Schnell hieß es 5:1 für die Gäste. Nur ganz kurz flackerte das Leistungsvermögen der HSG-Reserve auf. Doch nach dem 5:7 war dieses Feuer schnell erloschen. „Es fehlte bei uns jeglicher Wille, das Spiel noch herumzureißen“, sagte Wichmann, der anschließend Klartext sprach und eingestand, dass sein Team in dieser Form nichts in der Landesliga zu suchen habe.

Tore für die HSG Eider Harde II: Horn (7), M. Frahm (5), Wichmann (4), Katzmann (3), B. Frahm (2).

HSG Mönkeberg/Schönkirchen – TSV Alt Duvenstedt 28:23 (13:9)

Der TSV Alt Duvenstedt musste ohne seine Toptorschützin Britta Müller antreten. Wie lange sie mit ihrer Knieverletzung ausfallen wird, ist fraglich. In Mönkeberg fehlte sie an allen Ecken und Enden. „Natürlich gab es in der Deckung Abstimmungsprobleme, doch die haben wir recht gut gemeistert. Schwieriger war es im Angriff. Wir haben einfach zu ungeduldig gespielt und der HSG so die Chance eingeräumt, Konter zu laufen“, erklärte TSV-Spielerin Kerstin Müller. Bis zum Stand von 9:9 war die Partie noch offen. Den Vier-Tore-Rückstand zur Pause konnten die Duvenstedterinnen nach dem Wechsel nicht mehr entscheidend verkürzen.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Schröder (7), Hinz (5), Kiehn (3), K, Müller (3), Schütt (3), Schlimbach (1), Götz (1).
 

Preetzer TSV – HSG 91 Nortorf 28:16 (12:7)

Die Gastgeberinnen spielten der HSG 91 mit einer offensiven Abwehr zunächst in die Karten. Nach der 4:2-Führung der Nortorferinnen stellte Preetz die Deckung um. „Als die Preetzerinnen dann defensiver standen, wurde es für uns schwer, Lücken zu finden“, sagte HSG 91-Trainer Mario Schlüter. Bereits zur Pause hatte der TSV die Partie zu seinen Gunsten gedreht. Im zweiten Durchgang bestimmten dann die Preetzerinnen das Geschehen. „Wir hatten konditionell nichts mehr entgegenzusetzen“, so Schlüter.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhmfeld (5/2), Wetzel (3), Delfs (3), N. Fock (2), Claußen (1), K. Fock (1), Albrecht (1).

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