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Handball-Kreisoberliga : HSG Fockbek/Nübbel lässt nichts anbrennen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Handballer behalten beim TSV Alt Duvenstedt die Oberhand. Frauen der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg kassieren erste Niederlage.

Es war ein hartes Stück Arbeit für den Tabellenführer der Handball-Kreisoberliga der Männer. Mit einem Kraftakt in der zweiten Halbzeit drehte der Büdelsdorfer TSV die Partie bei der SG Kollmar/Neuendorf noch in einen Sieg.

Nach einer spannenden Schlussphase behielt die HSG Fockbek/Nübbel im Nachbarschaftsduell beim TSV Alt Duvenstedt II knapp die Oberhand. Alt Duvenstedts Trainer Torben Kutschke war sauer. „Der gute Start hätte uns eigentlich Sicherheit geben müssen, doch dann hat sich keiner mehr an Absprachen gehalten“, wetterte der Coach. Von 4:1 fiel der TSV auf 4:10 zurück. Die Halbzeitansprache von Trainer Kutschke fruchtete. Der TSV war nicht wiederzuerkennen, kämpfte sich auf 22:22 (51.) heran. Als der TSV dann wieder gute Chancen ungenutzt ließ, setzte sich Fockbek/Nübbel erneut ab. „Garant für unseren Sieg war die Topleistung von unserem Torhüter Vincent Hagen. Er hielt nicht nur 13 schwere Bälle, sondern wehrte auch sechs Siebenmeter ab“, lobte HSG-Trainer Jens Larsen seine Keeper.

Der Spitzenreiter aus Büdelsdorf fand in Kollmar in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel. „Die lange Anreise machte uns doch zu schaffen“, gestand Büdelsdorfs Fabian Froese ein. Zur Pause lag der BTSV mit 15:19 zurück. „Wir haben nach der Pause die Deckung von 5:1 auf 6:0 umgestellt. Damit bekamen wir die SG in den Griff“, sah Froese dann einen 7:1-Lauf seiner Mannschaft, die beim 23:20 die Führung übernahm und den Sieg schließlich nach Hause brachte.

Am Ende ungefährdet feierte die HSG Eider Harde III einen 37:28-Heimsieg über den MTV Herzhorn II und hält damit Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Nach einer holprigen ersten Halbzeit lief es im weiteren Verlauf rund. „Die letzten zwanzig Minuten haben wir die Partie sicher dominiert und auch in der Höhe verdient gewonnen“, freute sich Eiders Steffen Schütt. Keine Zweifel gab es auch an der 24:30-Niederlage der HSG 91 Nortorf gegen Horst/Kiebitzreihe II. Nach dem ersten Durchgang schien es eine enge Kiste zu werden. „Leider sind wir gleich nach der Pause wieder in alte Fehler verfallen und haben unsere Chancen nicht genutzt“, musste Kevin Rhode mit ansehen, wie sich die Gäste vorentscheidend auf 25:18 (50.) absetzen. Damit war die Partie Mitte der zweiten Halbzeit entschieden.

In der Kreisoberliga der Frauen hat es die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg zum ersten Mal erwischt. Nach der 26:27 (13:12)-Auswärtsniederlage in Kremperheide musste die HSG die Tabellenführung an den Gegner abtreten. Zur Pause hatten die Gäste noch knapp vorn gelegen und schickten sich auch nach dem Seitenwechsel an, die Partie für sich zu entscheiden. „Wir hatten den besseren Start in den zweiten Durchgang und führten mit 15:12 (32.), konnten diesen Vorteil in der Folge aber nicht nutzen“, haderte Trainer Volker Paul. Einen Zwei-Tore-Vorsprung des Gegners konnte das Paul-Team noch einmal ausgleichen, hatte am Ende aber nicht das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite.

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