Handball-Landesliga : HSG Fockbek/Nübbel lässt Krise hinter sich

Und rein damit: Fockbeks Julia Stolley zieht ab und erzielt einen ihrer drei Treffer.
Und rein damit: Fockbeks Julia Stolley zieht ab und erzielt einen ihrer drei Treffer.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge startet der Tabellenführer erfolgreich ins neue Jahr.

shz.de von
13. Januar 2015, 06:32 Uhr

Zwei Pleiten in Folge kassierten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel vor der Weihnachten. Diese kleine Krise haben die Spielerinnen des Tabellenführers offensichtlich im alten Jahr gelassen. Mit 27:22 besiegte die HSG den Kreisrivalen TSV Owschlag II. Neben der TSV-Reserve gab es auch für die HSG 91 Nortorf, die HSG Eider Harde II und den TSV Alt Duvenstedt Niederlagen.

HSG Fockbek/Nübbel – TSV Owschlag II 27:22 (12:6)

„Owschlag hat uns zu Beginn überrascht“, sprach Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt von leichten Startschwierigkeiten. Das 1:3 verwandelten die Gastgeberinnen aber schnell in ein 4:4 und zogen bis zur Halbzeit auf 12:6 davon. Eine komfortable 21:12-Führung schenkten die Fockbekerinnen dann fast noch her. Bis auf vier Treffer kam der TSV heran (23:19), ehe eine Auszeit die HSG wieder in die Erfolgsspur führte. „Ich musste meine Mannschaft neu ausrichten“, so Heldt. Dem Team von Klemens Propf fehlte die Kraft, um dem Titelanwärter ein Schnippchen zu schlagen. „Wir wollten den Favoriten ärgern. Immerhin das ist uns ganz gut gelungen“, erklärte Owschlags Trainer.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Imme (8), A. Scheller (7), Witt (5), Stolley (3), Sievers (2), Benthien (1), Hetzer (1).

Tore für den TSV Owschlag II: Küppers (6/1), Greinke (5), Stachowski (4), Willner (3), Herklotz (2), Kubat (1), Sasse (1).

Wellingdorfer TV – HSG 91 Nortorf 24:23 (12:11)

HSG 91-Trainer Mario Schlüter haderte mit dem Schicksal. „Wir hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt“, ärgerte sich der HSG-Coach besonders über den verweigerten Siebenmeter unmittelbar vor dem Abpfiff. In der überaus spannenden Partie, in der sich beide Teams in der Führung abwechselten, hatte Wellingdorf das 24:23 vorgelegt. Sieben Sekunden vor dem Ende eroberte die HSG den Ball. Nicole Wettzel konnte auf dem Weg nach vorne nur noch unfair gebremst werden. Doch der erhoffte Siebenmeterpfiff blieb aus.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Stoffers (8), Böhmfeld (5/5), Albrecht (3), Wettzel (3), Reese (3/2), K. Fock (1).

TSV Alt Duvenstedt – SG Bordesholm/Brügge 21:28 (7:17)

Die Gründe für die Niederlage des TSV lagen in der verschlafenen ersten Hälfte. „Die erste Halbzeit war eine einzige Katastrophe“, sagte TSV-Spielerin Kerstin Müller deutlich: „Wir haben Standhandball gespielt.“ Die eklatanten Lücken in der Deckung und die Fehler im Angriff nutzten die Gäste und setzten sich über 13:4 bis zur Pause auf 17:7 ab. Erst nach dem Seitenwechsel fand Alt Duvenstedt zu seiner Form, doch bei dem deutlichen Rückstand war lediglich etwas Ergebniskosmetik möglich.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: C. Schröder (7), B. Müller (5), K. Müller (3), Hinz (2), Thomsen (2), Schütt (1), Schlimbach (1).

HSG Eider Harde – SG WIFT 20:29 (11:17)

Es war wie immer bei der HSG Eider Harde II. Die Kraft reicht einfach nicht, um dem Gegner 60 Minuten lang Paroli zu bieten. „Wir haben in der Anfangsphase gut mitgehalten und führten sogar mit 3:1. Doch nach dem 6:6 lief bei uns nichts mehr“, musste HSG-Trainer Robert Wichmann einen 9:0-Lauf der Gäste mit ansehen. Nach dem klaren 11:17-Pausenrückstand war die Partie früh entschieden und die Wichmann-Truppe muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten.

Tore für die HSG Eider Harde II: Horn (5), Holling (5), S. Frahm (4), Wichmann (2), Habeck (1), Schlüter (1), Katzmann (1), Carstens (1).

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