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Handball-Landesliga : HSG Fockbek/Nübbel ist gerettet

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen können nach dem 18:15 gegen Hamdorf/Breiholz aufatmen. Der TSV Alt Duvenstedt verliert bei Meister Lütjenburg/Dannau knapp.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 06:36 Uhr

Das Zittern bei den Rendsburger Teams in den Handball-Landesligen geht weiter. Bei den Männern muss die HSG Hohn/Elsdorf II nach dem 28:33 beim THW Kiel III ebenso um den Klassenerhalt bangen, wie die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (22:29 gegen die SG Bordesholm/Brügge) bei den Frauen. Gerettet ist hingegen die HSG Fockbek/Nübbel nach dem 18:15 im Derby gegen die HSG Hamdorf/Breiholz. Derweil verspielte der TSV Alt Duvenstedt durch die knappe 21:22-Niederlage bei der SG Lütjenburg/Dannau die letzte Titelchance. Lütjenburg/Dannau sicherte sich durch den Sieg vorzeitig die Meisterschaft.

Landesliga, Männer
THW Kiel III – HSG Hohn/Elsdorf II 33:28 (13:13)
Die HSG Hohn/Elsdorf zeigte eine starke erste Halbzeit. „Unsere Abwehr stand in den ersten 30 Minuten super“, meinte HSG-Trainer Ralph Jürgensen mit Blick auf das 13:13 zur Pause. „Leider haben wir den Start in die zweite Halbzeit verschlafen“, so Jürgensen weiter. Die durch A-Jugend-Bundesligaspieler verstärkten Kieler zogen auf 18:14 weg. Jürgensen: „Diesen Rückstand haben wir nicht mehr aufholen können.“ Dennoch sah der HSG-Coach gute Ansätze für das „Endspiel um den Klassenerhalt“ am letzten Spieltag gegen die FT Vorwärts Kiel.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf II: Behmer (7), Struck (5), Kotowski (3), Dresen (3), Ketelsen (3), Skrzypczak (2), Bock (2), Ewert (2/2) und Schmitt (1).
 

TSV Altenholz II – HSG Schülp/W’feld/RD II 29:28 (16:14)
„Wir hätten mindestens einen Punkt verdient“, resümierte Westerrönfelds Trainer Arne Backhaus, der besonders Torwart Julian Sprick und den überragenden Christopher Kühl lobte. Sein Team startete furios, führte schnell 6:1. Der Gastgeber reagierte, baute seine Abwehr um und nahm Kühl fortan in kurze Deckung. Dadurch geriet das Angriffsspiel der HSG ins Stocken. Altenholz glich beim 8:8 aus und ging mit 16:14 in die Pause. „Wir haben den Start in die zweite Halbzeit verschlafen“, berichtete Backhaus. Die Gäste gaben aber nie auf und kämpften sich auf 28:29 heran. Der Ausgleichstreffer wollte dann allerdings nicht mehr gelingen.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Pies (7/3), Kühl (6), Reick (6), Sievers (3), Hornig (2), Meyer, Sawitzki, Hartwig und Köstenbauer (je 1).

Landesliga, Frauen
Preetzer TSV – TSV Owschlag II 28:17 (10:6)
Bis zum 3:3 (8.) hielt der TSV Owschlag II noch dagegen. Es folgten 17 lange Minuten ohne Torerfolg. „In dieser Phase waren wir schlichtweg zu harmlos“, musste Owschlags Trainer Sönke Marxen eingestehen. Die Preetzerinnen nutzten die Chance, setzten sich auf 9:3 (25.) ab. Erst kurz vor der Pause fanden die Owschlagerinnen ins Spiel zurück und verkürzten auf 6:10. „Die Preetzerinnen hatten zwar nicht ihren besten Tag erwischt, doch für uns reichte es“, sprach Marxen von einem „verdienten Sieg des PTSV“.

Tore für den TSV Owschlag II: Zeiske (4), Gehl (4), Stachowski (3), Greinke (3), Behrend (2) und Zelle (1).
 

HSG Fockbek/Nübbel – HSG Hamdorf/Breiholz 18:15 (9:10)
Aufatmen bei der HSG Fockbek/Nübbel. Mit dem Sieg ist der Klassenerhalt gesichert. Fockbek/Nübbel hatte für diese Partie extra die A-Jugendspielerinnen und ihren Trainer Reiner Heldt aufgeboten. Dennoch ging der Start daneben. Erst nach dem 0:3 fanden die Gastgeberinnen ins Spiel und verkürzten bis zum Pausenpfiff auf 9:10. Nach dem Wiederanpfiff rissen die Fockbekerinnen das Spiel an sich. „Wir haben die zweite Halbzeit klar beherrscht, es aber nicht geschafft, die Führung nach dem 14:11 entscheidend auszubauen“, musste sein Team, so berichtete es Reiner Heldt, bis zum Abpfiff kämpfen, um den Sieg nach Hause zu bringen.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (8), Holling (2), Shala (2), Schneider (2), Feist, Sievers, Witt und Imme (je 1).

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Gerdt (4), Kruse (4), Peters (3), Thöming (2), Reese und Wichmann (je 1).
 

HSG Schülp/W’feld/RD – SG Bordesholm/Brügge 22:29 (9:13)
Die Gäste waren zwar ersatzgeschwächt angetreten, dennoch stellte Bordesholm/Brügge das bessere Team. „Besonders im Spiel eins gegen eins hatte der Gast deutliche Vorteile. Die körperlich stärkeren Bordesholmerinnen setzten sich immer wieder durch“, gestand HSG-Coach Dany Jüschke ein. Bereits beim 9:13 zur Pause deutete sich die Niederlage für die HSG an. Jüschke: „Wir haben auch im zweiten Spielabschnitt keine Mittel gefunden, um die SG aufzuhalten.“ Bordesholm baute den Vorsprung kontinuierlich aus.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Jöhnk (9/2), Böhm (6/5), Lindhorst (2), Schmalfeld (2), Laßen, Wallmann-Sievers und Bielfeld (je 1).
 

SG Lütjenburg/Dannau – TSV Alt Duvenstedt 22:21 (13:13)
„Lütjenburg/Dannau war einen Tick abgeklärter als wir“, meinte Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller. Der TSV startete recht gut, konnte sich nach dem 3:3 auf 6:3 absetzen. „Wir haben dann aber zu schnell und unvorbereitet abgeschlossen und prompt Gegenstöße kassiert“, berichtete Müller. Die Folge: Zur Pause war das Spiel beim 13:13 wieder offen. Es entwickelte sich eine spannende zweite Halbzeit, in der sich kein Team absetzen konnte. Der TSV Alt Duvenstedt hatte am Ende eine doppelte Überzahl, konnte sie aber nicht nutzen und kassierte dann auch noch das 21:22, das der SG den vorzeitigen Titelgewinn bescherte.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (8), Chr. Schröder (5), K. Müller (3), Selll (3), Puhan und Schlimbach (je 1).

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