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Handball-Landesliga : HSG Fockbek/Nübbel geht in Bestbesetzung ins Derby

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Nachbarschaftsduell mit dem TSV Alt Duvenstedt ist der Spitzenreiter der Favorit.

Die HSG Fockbek/Nübbel will im Derby der Handball-Landesliga der Frauen gegen den TSV Alt Duvenstedt ihre makellose Serie ausbauen und die Tabellenführung verteidigen. Im achten Spiel soll am Sonnabend der achte Sieg her. Über den ersten Sieg wäre man im Lager der HSG 91 Nortorf froh. Der Aufsteiger, der noch ohne jeglichen Punktgewinn das Tabellenende ziert, ist im Kellerduell beim Vorletzten HSG Eider Harde II zu Gast. Der TSV Owschlag II hat Heimrecht gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf.

In der Landesliga der Männer steht der bislang noch sieglose Tabellenvorletzte HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II unter Zugzwang. Allerdings steht das Team von Trainer Finn Reick im Heimspiel gegen den SH-Ligaabsteiger und Tabellenvierten Wellingdorfer TV vor keiner einfachen Aufgabe.

Landesliga Männer
HSG Schülp/W/RD II – Wellingdorfer TV (Sbd., 18.45 Uhr)
„Wir sind klarer Außenseiter“, sagt HSG-Coach Finn Reick. Um gegen Wellingdorf zu gewinnen, muss die Deckung sicher stehen. Doch das allein nützt wenig, denn das Manko der Gastgeber lag zuletzt immer wieder im Angriff. „Wir vollstrecken nicht konsequent genug“, bemängelt der Coach. Für das Spiel gegen den Wellingdorfer TV hat sich die HSG vorgenommen, aus der sicheren Deckung heraus Gegenstöße zu laufen. Dafür sind aber Ballgewinne erforderlich, die gegen die routinierten Wellingdorfer erst einmal errungen werden müssen. Zudem plagen Reick einige Personalsorgen. Mit Lennart Buhmann und Hendrik Voigt fallen zwei wichtige Spieler aus.
Landesliga, Frauen
HSG Fockbek/Nübbel – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 17 Uhr)
„Es ist nicht nur ein Derby. Der TSV Alt Duvenstedt hat durch seine knappen Niederlagen in Neumünster, Lütjenburg und Mönkeberg gezeigt, dass mit ihm jederzeit gerechnet werden muss“, hat Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt trotz der 8:6 Punkte des TSV Alt Duvenstedt durchaus Respekt vor dem Gast. Heldt: „Wir müssen besonders auf den großgewachsenen Rückraum um Britta Müller aufpassen.“ Der TSV Alt Duvenstedt fährt nach Aussage von Spielerin Kerstin Müller als Außenseiter zum Tabellenführer: „Wir können völlig ohne Druck aufspielen.“ Während die HSG Fockbek/Nübbel in Bestbesetzung antreten kann, muss der TSV Alt Duvenstedt auf Geske Goetzin verzichten, die sich im Training verletzt hat.
HSG Eider Harde II – HSG 91 Nortorf (Sbd., 17.15 Uhr)
„Wenn wir vom vorletzten Platz wegwollen, muss unbedingt in Sieg her“, hat Eider Hardes Trainer Robert Wichmann seinen Spielerinnen deutlich gemacht, was in dieser Partie für sein Team auf dem Spiel steht. Das sieglose Schlusslicht HSG 91 Nortorf muss geschlagen werden. „Wir haben beim 21:22 beim TSV Alt Duvenstedt gezeigt, dass wir durchaus mithalten können“, sieht Wichmann im Kellerduell eine realistische Siegchance, zumal er alle Spielerinnen dabei und auch den Heimvorteil auf seiner Seite hat. Für die HSG 91 Nortorf geht es darum, endlich einmal zu zeigen, dass die Mannschaft in den Landesliga angekommen ist. „Wir müssen einfach in der Deckung konsequenter zupacken. Im Angriff müssen wir den Kampf annehmen und dürfen nicht zurückziehen“, fordert Nortorfs Trainer Jochen Uhlemann.
TSV Owschlag II – HSG Kremperheide/Mü. (Sbd., 19 Uhr)
Noch ist fraglich, ob die Partie angepfiffen wird. Kremperheide/Münsterdorf hat wegen personeller Probleme um Spielverlegung gebeten. Der TSV Owschlag konnte dem Wunsch allerdings nicht entsprechen, da kein anderer Termin frei ist, an dem auch die Owschlagerinnen spielen können.
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