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Handball-Landesliga : HSG Fockbek/Nübbel bleibt die Nummer 1

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG gewinnt Spitzenspiel gegen Mönkeberg mit 25:19. Die abstiegsbedrohten Teams kassieren Niederlagen.

Die Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel zeigten sich von der derben Niederlage der Vorwoche gegen den Preetzer TSV (20:31) gut erholt. Das Team von Trainer Reiner Heldt gewann das Topspiel gegen Verfolger HSG Mönkeberg/Schönkirchen mit 25:19 und verteidigte Platz 1 in der Landesliga der Frauen. Neben Mönkeberg/Schönkirchen bleiben die SG Bordesholm/Brügge, die sich mit 29:22 beim TSV Owschlag II durchsetzte, und der Preetzer TSV, 30:23-Sieger über den Wellingdorfer TV, die ärgsten Konkurrenten des Spitzenreiters. Im Kampf gegen den Abstieg mussten neben dem TSV Owschlag II auch die HSG 91 Nortorf und die HSG Eider Harde II Niederlagen einstecken. Nortorf unterlag bei der SG Wift mit 19:23. Schlusslicht Eider Harde II musste sich im Kreisderby dem TSV Alt Duvenstedt mit 19:26 geschlagen geben.

HSG Fockbek/Nübbel – HSG Mönkeberg/Schönkirchen 25:19 (10:5)

Fockbek/Nübbel war gegenüber der Preetz-Niederlage nicht wiederzuerkennen. „Besonders in der ersten Halbzeit hat unsere Deckung super gestanden. Wir haben kaum Chancen der Gäste zugelassen“, freute sich Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt über eine starke Defensive. Doch auch im Angriff agierte die HSG wesentlich effektiver als zuletzt. Heldt hatte nur Mitte der zweiten Halbzeit bange Minuten zu überstehen, als die Gäste den Fünf-Tore-Rückstand zur Pause (5:10) bis auf einen Treffer verkürzten. Doch nach dem 16:17 setzte Mönkeberg/Schönkirchen alles auf eine Karte und öffnete die Deckung. Für die Gastgeberinnen war es ein Glücksfall, denn nun konnten sie ihre Stärken im Spiel eins gegen eins ausspielen und sich entscheidend absetzen.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (13), Stolley (3), Witt (2), Kurbjuhn (2), Sievers (2), Imme (2), Ehlers (1).

HSG Eider Harde II – TSV Alt Duvenstedt 19:26 (8:12)

Es war ein teuer erkaufter Sieg für den TSV Alt Duvenstedt, der erst Britta Müller kurz vor der Pause und anschließend noch Daniela Hinz durch Verletzung verlor. „Wir wissen noch nicht, ob sie am kommenden Wochenende gegen die HSG Fockbek/Nübbel dabei sein können“, hieß es nach Spielende aus dem Lager der Gäste, die nur bis zum 7:7 Mühe mit der HSG hatten. „Wir haben ein wenig strukturierter als noch vor einer Woche gespielt, doch letztlich konnten wir Alt Duvenstedt nicht halten“, meinte Sandra Wichmann, die die HSG Eider Harde II für den erkrankten Robert Wichmann betreute. Alt Duvenstedt legte zur Pause ein 12:8 vor und hielt nach dem Seitenwechsel den Gastgeber durchweg auf Distanz.

Tore für die HSG Eider Harde II: Frahm (5), Horn (4), Holling (3), Meier (3), Katzmann (2), Wichmann (1), Reese (1).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Kiehn (6), Schütt (4), Drews (4), B. Müller (3), Schröder (3), Goetzin (2), Hinz (2), Schlimbach (1), Thomsen (1).

TSV Owschlag II – SG Bordesholm/Brügge 22:29 (10:11)

„Wir haben 45 Minuten lang das Spiel offen gehalten. Dann schlichen sich wieder individuelle Fehler ein. Eine so routinierte Mannschaft wie die SG Bordesholm/Brügge nimmt solche Einladungen stets dankend an“, resümierte Owschlags Coach Klemens Propf. „Wir schaffen es einfach nicht über 60 Minuten konzentriert zu bleiben. Die Fehler lagen gar nicht so sehr in der Abwehr. Wir sind im Angriff unkonzentrierter geworden und haben die Bälle nicht mehr so exakt gespielt“, ermöglichte der TSV Owschlag durch seine individuellen Fehler, sehr zum Ärgernis von Propf, den Gästen nun ihr Konterspiel. Die ließen sich nicht zwei Mal bitten und machten in den letzten 15 Minuten gehörig Dampf.

Tore für den TSV Owschlag: Stachowski (6), Gehl (6), Zeiske (5/3), Greinke (5).

SG Wift – HSG 91 Nortorf 23:19 (12:12)

Die HSG 91 knüpfte dort an, wo sie in der vergangenen Woche aufgehört hatte. „Wir haben die erste Halbzeit durchweg ausgeglichen gestalten können“, war HSG 91-Trainer Mario Schlüter mit den ersten 30 Minuten zufrieden. Im zweiten Spielabschnitt lief es dann nicht mehr so gut. „In der Deckung ist es uns nicht gelungen, die Kreise von Julia Langowski über die volle Distanz einzuengen“, berichtete Schlüter. Doch das war aus Schlüters Sicht nicht der Hauptgrund für die Niederlage. „Den Angriffsdruck, den wir vor der Pause erzeugt haben, konnten wir nicht aufrecht halten“, operierte die HSG 91 nach Meinung des Nortorfer Trainers nicht mehr zielstrebig genug. Die Chance nutzte Wift, um sich entscheidend zu lösen.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhmfeld (7/1), Stoffers (4), Reese (3/3), K. Fock (2), N. Fock (1), Wettzel (1), Wittmack (1).

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