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Handball : HSG empfängt Neuling in der Geestlandhalle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zwei Spiele, ein Unentschieden, ein Sieg: Es hätte die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen zum Saisonauftakt weitaus schlimmer treffen können.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 15:31 Uhr

Die kurze und holprige Vorbereitungsphase, die in der Demission von Trainer Randolf Weyland eskalierte (die Landeszeitung berichtete), ließ einen schlechteren Start in die neue Oberliga-Spielzeit vermuten.

Heute um 17 Uhr erwartet die HSG erneut einen schlagbaren Gegner in der Geestlandhalle. Aufsteiger Niendorf/Wandsetal, Vize-Meister in der Hamburg-Liga, gastiert in Kropp. Gut möglich, dass am Ende des Tages 5:1 Punkte auf der Habenseite stehen. Soweit will sich der neue, alte Coach noch nicht aus dem Fenster lehnen. Erstmals sitzt Dirk Schlegel wieder mit auf der Bank. Der erfahrene Trainer, der die HSG einst in die Regionalliga führte, hat sich bereit erklärt einzuspringen und die Mannschaft gemeinsam mit Co-Trainerin Lena Leptien zu coachen. Die beiden wollen ein gleichberechtigtes Duo bilden. „Wir machen den Job zusammen“, betont Schlegel.

Am Dienstag konnte er sich ein erstes Bild von seiner Mannschaft machen. „Was ich gesehen habe, hat mich gefreut. Alle Spielerinnen sind in einer guten Verfassung“, so Schlegel. Einige Akteure habe er schon jahrelange in der HSG-Jugend trainiert. So haben Imke Seidel und Inra Krück von der E- bis zur A-Jugend unter Schlegel gespielt. Levke Rohwer und Katja Ohm kennen ihren neuen Trainer aus gemeinsamen Zeiten bei den A-Juniorinnen. „Ich kenne die Mannschaft ganz gut, da ich in der vergangenen Saison einige Male zugeschaut habe“, erzählt Schlegel.

In seinen ersten beiden Trainingseinheiten legte er den Fokus verstärkt auf die Deckung: „Wichtig ist, dass die Einstellung stimmt und wir hinten gut stehen, um einfache Tore über den Tempogegenstoß zu erzielen“, sagt Schlegel. Im Positionsspiel komme ihm zugute, dass viele Kropper Abläufe noch aus alten Zeiten stammen, als Schlegel selbst noch Trainer in der Regionalliga war. „Teilweise spielt die Mannschaft Abläufe, die ich damals eingeführt habe“, stellt der Coach fest. Die Leistungsstärke des Gegners einzuschätzen, fällt Schlegel dagegen schwer – zu kurz war die Vorbereitung auf seinen neuen Job.

Mit Hilfe der Anhänger sollte aber ein Sieg möglich sein.

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