Handball-SH-Liga der Frauen : HSG Eider Harde zum Siegen verdammt

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In der Handball-SH-Liga der Frauen hilft Schlusslicht HSG Eider Harde im Heimspiel gegen den TSV Lindewitt nur ein Sieg. Auch die HSG Kropp-Tetenhusen II benötigt gegen die HSG Tarp/Wanderup beide Punkte.

shz.de von
17. Januar 2015, 06:00 Uhr

Die Luft wird für die Handballerinnen der HSG Eider Harde in der SH-Liga immer dünner. Neun Spiele bleiben dem Team von Trainer Johannes Weinschütz noch, um den drohenden Abstieg in die Landesliga zu verhindern. Deshalb hilft dem abgeschlagenen Schlusslicht im Heimspiel gegen den Tabellenvierten TSV Lindewitt nur ein Sieg. Auch die HSG Kropp-Tetenhusen II steht nach ihrer jüngsten Pleitenserie gehörig unter Druck. Gegen den Tabellendritten HSG Tarp-Wanderup heißt es in eigener Halle „verlieren verboten.“

HSG Kropp-Tetenhusen II – HSG Tarp/Wanderup (Sbd., 15 Uhr)

Das Hinspiel in Tarp gewann die Kropper-Reserve noch mit 29:28. Doch seit dieser Begegnung verliefen die Leistungskurven beider Teams höchst unterschiedlich. Während die Kropperinnen anschließend fünf von sieben Spielen verloren und auf Platz zehn abrutschten, gewann Tarp/Wanderup sieben seiner neun Spiele, kletterte auf Rang drei und hat sogar die Vizemeisterschaft im Visier. Dennoch ist Kropps Trainer vor dem Duell vorsichtig optimistisch. „Wir haben mit der starken zweiten Halbzeit bei der HSG Kalkberg gezeigt, dass wir in der Lage sind, etwas zu bewegen“, sagt Schlott mit Blick auf das 22:24 in der Vorwoche. Nach verkorkster erster Halbzeit und einem 7:13-Rückstand hätte sein Team die Partie fast noch gedreht. „Dieses Mal müssen wir von Beginn an alles geben“, fordert Schlott. „Legen wir endlich einmal wieder die Leidenschaft an den Tag, die uns schon so manches Mal ausgezeichnet hat, gewinnen wir gegen Tarp/Wanderup“, ist der HSG-Coach überzeugt.

HSG Eider Harde – TSV Lindewitt (Sbd., 19.15 Uhr)

An das Hinspiel beim TSV Lindewitt hat Eider Hardes Trainer Johannes Weinschütz keine guten Erinnerungen. 18:27 hieß es seinerzeit aus HSG-Sicht. „Wir haben damals ganz schwach gespielt. Mittlerweile haben wir aber spielerisch einen ganzen Schritt nach vorne gemacht“, spricht der HSG-Coach seinem Team Mut zu. Vor allem gegen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte, so Weinschütz weiter, zeige seine Mannschaft besonders gute Leistungen. „Wichtig ist, dass wir von Beginn an die Bereitschaft zeigen, zu kämpfen.“ Ein weiterer Schlüssel zum möglichen Erfolg ist aus Weinschütz’ Sicht die Effektivität vor dem gegnerischen Tor. „Wenn wir gegen Lindewitt etwas ausrichten wollen, dürfen wir nicht so viele Chancen auslassen.“ Offen bei Eider Harde ist derzeit die personelle Besetzung. „Wir entscheiden erst nach dem Abschlusstraining, wer spielen wird“, verkündet der Coach.

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