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Handball-Bundesliga der Männlichen Jugend A : HSG Eider Harde zieht beim Schlusslicht Empor Rostock Kopf aus der Schlinge

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem fulminanten Schlussspurt feierte die männliche Jugend A der HSG Eider Harde beim Schlusslicht HC Empor Rostock einen 29:26 (15:15)-Sieg. Damit beendete der Aufsteiger seinen Negativlauf von zuletzt drei Niederlagen am Stück.

Mit einem fulminanten Schlussspurt feierte die männliche Jugend A der HSG Eider Harde beim Schlusslicht HC Empor Rostock mit 29:26 (15:15) ihren siebten Saisonsieg in der Handball-Bundesliga und beendete den Negativlauf von zuletzt drei Niederlagen am Stück.

Es entwickelte sich ein wahrer Handball-Krimi. Der Tabellenletzte aus Rostock forderte den von lautstarken Fans unterstützten Schleswig-Holsteinern alles ab und konnte erst in den letzten Minuten bezwungen werden. Im Vorfeld hatten die Trainer Thore Kuhrt und Thies Schmalfeld bei ihren Topspielern Georg Rohwer und Jarno Mumm eine gewisse Müdigkeit festgestellt, sodass sie sich in der vergangenen Woche dazu entschlossen hatten, mehr auf Regeneration als auf Fitnesstraining zu bauen. Ein kluger Schachzug. Beide Leistungsträger präsentierten sich in einer glänzenden Verfassung und warfen zusammen 19 Treffer.

Der Auftakt der Partie verriet dies schon, denn die ersten Torschützen für Eider Harde hießen Mumm, Rohwer, Mumm. Doch ohne die Aufbauspieler hätte Jarno Mumm keine elf Tore, die er alle von Außen warf, erzielen können. „Wir sind gegen deren 6:0-Abwehr richtig gut in die Lücken gestoßen und haben auf Jarno abgeräumt. Das klappte wirklich super“, lobte Kuhrt. Doch die bislang sieglosen Rostoker blieben, begünstigt durch häufige Überzahlsituationen, im Spiel. „Wir haben zu viele unnötige Zeitstrafen kassiert“, kritisierte Kuhrt. Bis zum 9:9 blieb es ausgeglichen, danach führte Rostock nach eigenem Timeout sogar mit 13:10. Mumm mit drei Toren sowie Ole Ahrendt und Torben Feige mit je einem Treffer stellten zur Pause das 15:15 her.

Nach dem Seitentausch schien Eider Harde beim 22:19 (41.) auf die Siegerstraße einzubiegen, doch Empor egalisierte (25:25, 50.). „Ich hatte das Gefühl, dieses Zwischenergebnis stand zehn Minuten auf der Anzeigetafel“, stöhnte Kuhrt. Benjamin Glaser brachte die Gastgeber sogar mit 26:25 (56.) in Führung, die somit wie bereits vor zwei Wochen (27:27 gegen Potsdam) am ersten Saisonsieg schnupperten. Doch danach vernagelte die HSG das Tor, Rostock blieb über vier Minuten lang ohne Torjubel. Rohwer glich 217 Sekunden vor dem Abpfiff aus, Max Claußen traf zum 27:26 (58.). Die Schlusspunkte setzte der überragende Mumm mit seinen Toren zehn und elf. Profitiert hatten die Gäste von der Roten Karte gegen Rostocks Leistungsträger Elias Gansau, der nach Foul an Julian Fröhlich (37.) vorzeitig duschen gehen konnte.

„Die Jungs haben eine richtig gute Leistung geboten“, freute sich Kuhrt. Nach dem Spiel wartete der Lohn für alle Mühen: Eine ausgelassene Busfahrt nach Hohn und die noch länger andauernde Siegesfeier.

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke – Feige (2), Bartsch (2/1), B. Claußen, Fröhlich (2), M. Claußen (2), Kiehn, Kock, Ahrendt (2), Rohwer (8/1), Mumm (11).

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