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Handball-Oberliga : HSG Eider Harde will aufs Tempo drücken

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem ersten Saisonsieg peilen die Handballer den nächsten Saisonsieg an.

Hüpfende und Freudenschreie ausstoßende Spieler, euphorisierte Zuschauer, die den Jubelkreis unaufhörlich anheizen: Früher wurden so in Hohn Meisterschaften oder Klassenerhalte gefeiert, heute sind es Siege am siebten Spieltag gegen Hürup. Man ist bescheidener geworden in der Werner-Kuhrt-Halle. Der erste Saison-Zweier am vergangenen Wochenende hat den Oberliga-Handballern der HSG Eider Harde neues Selbstvertrauen eingeimpft. Reset und Neustart! War das jetzt die Initialzündung? Um den Erfolg gegen Hürup zu versilbern, wäre ein Sieg bei der SG Hamburg Nord zwingend vonnöten. Anpfiff ist heute um 18 Uhr. „Eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe“, sagt Trainer Christian Gosch.

Die SG aus Poppenbüttel gehört zu den direkten Konkurrenten der Eider-Handballer um den Klassenerhalt. Mit einem Pluspunkt mehr auf dem Konto liegt die Mannschaft auf Platz elf, nur zwei Ränge über der HSG. Augenscheinlich ein Gegner, mit dem der Vorletzte mithalten kann. Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Denn die Hamburger haben ihre vier Niederlagen ausschließlich gegen die Top-Teams der Liga kassiert. Ihre zwei Siege holten sie gegen Mildstedt und Preetz, zwei Rivalen im Kampf um den Nichtabstieg. „Wenn wir wieder über eine kompakte Abwehr heraus Gegenstöße laufen können, haben wir eine Chance“, meint Gosch, „wir müssen rennen. Nur so geht’s.“ Der Coach gibt den Marschbefehl.

Allerdings aus der Ferne. Gosch lag am Donnerstag mit einer Erkältung flach. Das Abschlusstraining fand ohne ihn statt. Kapitän Jörg Gosch übernahm die Rolle das „Vorturners“. In Hamburg will der Trainer wieder an der Seitenlinie stehen. Wichtig wird sein, dass die HSG-Spieler das Gefühl des Siegenkönnens konserviert haben. „Diese Stimmung müssen wir nach Hamburg transportieren“, fordert Christian Gosch. Er kann heute auf 13 Akteure zurückgreifen. Auch Jannik Oettershagen fährt mit. Der Mittelmann konnte in der vergangenen Woche aufgrund von Knieproblemen nicht trainieren. Sein Einsatz ist fraglich. Fehlen wird definitiv weiterhin Allrounder Steffen Oeltjen. Zwar läuft sich der gelernte Linksaußen gelegentlich schon mal warm, doch höchstens, um den Gegner zu verunsichern. Ein Comeback auf dem Spielfeld ist für Anfang 2015 geplant. Von der Bank aus wird er seine Mannschaft aber auch heute wieder unterstützen.

>Fans, die die HSG Eider Harde in Hamburg anfeuern möchten, können das Team begleiten. Abfahrt des Busses ist um 14.30 Uhr in Elsdorf.


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