Jugendhandball-SH-Liga : HSG BAD weiter vorn

Freie Wurfbahn für BAD’s Antonia Schulz.  Maxi Heese (l.) kommt zu spät.
Freie Wurfbahn für BAD’s Antonia Schulz. Maxi Heese (l.) kommt zu spät.

Mit dem 29:21-Sieg über Heikendorf hat der Tabellenführer seine Spitzenposition souverän verteidigt.

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27. November 2013, 06:00 Uhr

Die männliche Jugend A der HSG Hohn/Elsdorf und die weibliche Jugend B der HSG BAD bleiben weiter die Nummer eins in der Handball-SH-Liga. Hohn/Elsdorf setzte sich mit 25:17 gegen den TSV Hürup durch, die HSG BAD besiegte den Heikendorfer SV mit 29:21. Nicht so gut lief es für die anderen Rendsburger Teams. Bei der männlichen Jugend B musste Schlusslicht HSG Schülp/Westerrönfeld/RD gegen den TSV Hürup eine 24:28-Niederlage hinnehmen. Die männliche Jugend C der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD unterlag dem ATSV Stockelsdorf mit 30:35 und bei der weiblichen Jugend C brachte der TSV Owschlag vom HC Treia/Jübek eine 23:24-Niederlage mit nach Hause.

Männliche Jugend A
HSG Hohn/Elsdorf – TSV Hürup 25:17 (14:9)

Trotz des Sieges war HSG-Trainer Axel Timmermann alles andere als zufrieden. „Selbst die Bezeichnung Arbeitssieg ist geschmeichelt. Lediglich die Abwehr stand“, so Timmermann , der ein Sonderlob an die beiden Torhüter Warnecke und Peters verteilte. Mit dem Angriff war der Coach hingegen unzufrieden. „Wir haben das Mannschaftsspiel total vernachlässigt. Die Außen wurden überhaupt nicht eingebunden.“ Glück hatte die HSG, dass der Gegner an diesem Tag alles andere als stark war und so ein deutlicher Sieg eingefahren werden konnte.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf: Brown (11), Oettershagen (5), Wiese (5), Bock, Fröhlich, Ketelsen und Nobiling (je 1).
 

Männliche Jugend B
HSG Schülp/W’feld/RD – TSV Hürup 24:28 (12:15)

Mit nur acht Spielern angetreten, hatte die HSG in Hürup einen schweren Stand. „In der Abwehr bekamen wir die Kreisanspiele nicht in den Griff“, erklärte HSG-Co-Trainer Christian Sievers. Doch nicht nur in der Abwehr zeigte die HSG Schwächen. Konnte man in der ersten Halbzeit noch im Angriff einige Male erfolgreich abschließen und einigermaßen Anschluss halten, war das nach der Pause nicht mehr der Fall. „Nachdem Hürup auf 20:14 weggezogen war, ließen wir die Köpfe hängen“, kritisierte Sievers.

Tore für die HSG Schülp/W/RD: Bünger (13), Schäfer (5), Doose (4), Ott und Lange (je 1).
 

Weibliche Jugend B
HSG BAD – Heikendorfer SV 29:21 (14:11)

Gegen eine starke Heikendorfer Mannschaft sah Trainer Torben Kutschke eine „bärenstarke Leistung“ seines Teams. Dabei musste die HSG mit Diana Epp und Femke Sörensen auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten. Für sie wurde die C-Jugendliche Madita Jeß eingesetzt, die sich nahtlos einfügte. Kutschke: „Endlich einmal waren wir von Beginn an präsent. Mit unserer offensiven 6:0-Deckung haben wir Heikendorf erhebliche Probleme bereitet.“ Die HSG konnte einige Bälle abfangen und einfache Tore erzielen. Heikendorf ließ sich auch durch das 4:10 nicht schocken und war beim 11:14 wieder in Schlagdistanz. Angeführt durch die überragende Birka Kossek setzte sich die HSG dann aber nach der Pause mit 19:12 ab und brachte den Sieg sicher über die Zeit.

Tore für die HSG BAD: Kossek (10), Schütz (6), Jeß (5), Studt (3), Schulz (2), Heinrich (2) und Hackbarth (1).

Männliche Jugend C
HSG Schülp/W/RD – ATSV Stockelsdorf 30:35 (14:14)

„Wir haben Weihnachtsgeschenke verteilt“, ärgerte sich HSG-Trainer Michael Jahn über zahlreiche technische Fehler. Zudem hatte die HSG eine „Aluminium-Allergie“. Allzu oft war das Gebälk im Weg. Bis zur Pause hielt die HSG dennoch dagegen. In der zweiten Halbzeit nutzte Stockelsdorf dann die Fehler der HSG gnadenlos aus. Als der ATSV drei Minuten vor dem Ende mit drei Toren führte, vermisste Jahn bei seinem Team ein letztes Aufbäumen, so dass Stockelsdorf keine Mühe hatte, den Sieg ins Ziel zu bringen.

Tore für die HSG Schülp/W’feld/RD: Stiller (8), Imme (7), Olf (5), Wiese (4), Marxen (4) und Tönsen (2).

Weibliche Jugend C
HC Treia/Jübek – TSV Owschlag 24:23 (14:12)

Auch wenn die Umstände der Niederlage unglücklich waren – der TSV Owschlag vergab zwei Siebenmeter und kassierte ein „Phantom-Tor“ – ging der Sieg des Gastgebers für Owschlags Trainer Jan Nitzsche letztlich in Ordnung. Nach recht ausgeglichener erster Halbzeit nutzte Treia/Jübek eine Schwächephase der Owschlagerinnen, um sich mit auf 23:16 abzusetzen. „Wir haben erst viel zu spät unser wahres Leistungsvermögen gezeigt“, meinte Nitzsche angesichts der erfolglosen Aufholjagd.

Tore für den TSV Owschlag: Otte (8), Grigat (4), Köhnholdt (3), Geske (3), Pillich (2), Fröhlich (2) und Wolff (1).

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