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Jugendhandball : HSG BAD verbessert, aber erfolglos

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die B-Jugend-Handballerinnen unterliegen SG Bergedorf mit 19:25. Die A-Junioren der HSG Eider Harde unterstreichen ihre Ausnahmestellung.

Einmal mehr unterstrich die HSG Eider Harde ihre Ausnahmestellung in der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A. Beim TSV Kronshagen, immerhin Tabellenfünfter, brannte der Spitzenreiter in den ersten 30 Minuten ein Feuerwerk ab, schockte die Gastgeber mit einem 19:5 zur Pause und gewann schließlich deutlich 33:21. Das Team von Trainer Thies Schmalfeld hält damit weiter strickt Kurs Meisterschaft. Einen kleinen Dämpfer im Kampf um Platz drei gab es für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. In eigener Halle unterlag das Team von Trainer Thorsten Hornig der HSG Mönkeberg/Schönkirchen mit 30:34 (14:15), bleibt aber Tabellendritter, da auch Konkurrent MTV Lübeck bei der SG Hamburg-Nord überraschend die Punkte liegen ließ.

Viel hatte sich die HSG Fockbek/Nübbel bei der JSG Alstertal/Norderstedt in der Oberliga der weiblichen Jugend A nicht ausgerechnet, man wollte es nur besser als im Hinspiel (14:23) machen. Beim 22:34 (10:18) konnte zumindest im Angriff eine höhere Quote erzielt werden, dafür war die Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse.

Etwas Glück fehlte den B-Juniorinnen der HSG Büdelsdorf/Alt Duvenstedt im Heimspiel gegen die SG Bergedorf/VM. Bei der 19:25 (9:10)-Niederlage spielte die HSG BAD deutlich besser als noch im Hinspiel (14:23). Ob es in den kommenden Spielen aber reicht, um sich vom vorletzten Tabellenplatz zu lösen, muss sich erst noch zeigen.

Männliche Jugend A
TSV Kronshagen – HSG Eider Harde 21:33 (5:19)

Als es nach zehn Minuten 10:0 für die HSG stand, rieben sich die Kronshagener Zuschauer verblüfft die Augen. Beim 17:1 nach 23 Minuten war spätestens dem Letzten klar, hier gibt es heute für den TSV nichts zu gewinnen. „Wir haben in der ersten Halbzeit super gespielt. Die Abwehr machte jede Lücke dicht und vorne haben wir unsere Abläufe heruntergespielt, bis sich uns die Chance bot“, war HSG-Trainer Thies Schmalfeld voll des Lobes für sein Team. Das 19:5 zur Pause war Ausdruck der klaren Überlegenheit. Im zweiten Spielabschnitt ließen es die Gäste dann etwas ruhiger angehen. Schmalfeld wechselte viel, so dass die Gastgeber dem Tabellenführer nun auf Augenhöhe begegneten. An dem verdienten Sieg der HSG änderte das aber nichts.

HSG Eider Harde: Warnecke, Severin, Ehlers – Arendt, Meier (1), Ketelsen (1), Langholz (1), Clausen (2), Wiese (4), Fröhlich (5), Mumm (9), Rohwer (10).

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – HSG Mönkeberg/Schönkirchen 30:34 (14:15)

Bedingt durch einige Ausfälle – Christopher Sawitzki war beispielsweise bei der ersten Männermannschaft in Lübeck – musste die HSG S/W/RD ihre Abwehr umstellen. „Mit der Neuausrichtung hatte wir so unsere Probleme“, erklärte HSG-Trainer Thorsten Hornig. Sein Team benötigte einige Zeit, um sich darauf einzustellen. Von 3:7 (10.) kämpften sich die Gastgeber auf 10:10 heran und hielten die Partie bis in die Mitte der zweiten Halbzeit offen. Über 26:23 setzten sich die Gäste dann auf 31:27 ab (50.). „Beim 30:32 hatten wir den Anschluss auf der Hand, sind aber am Torwart gescheitert“, berichtete Hornig. Mit einem Doppelschlag machte Mönkeberg/Schönkirchen in den Schlussminuten alles klar.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, Koberg – Hornig (11), Bünger (11), Engel (2), Hartwig, Stump (1), E. Claußen (1), J. Claußen, Strehlow (4), Gottschlick, Wiese.
 

Weibliche Jugend A
JSG Alstertal/Norderstedt – HSG Fockbek/Nübbel 34:22 (18:10)

„Wir hatten schon in der ersten Halbzeit erhebliche Probleme gegen die großgewachsenen Angreiferinnen der JSG. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnten wir zumindest Anschluss halten“, meinte HSG-Trainer Reiner Heldt, der beim 6:8 (16.) noch hoffen durfte. Die Gastgeberinnen nutzten dann aber jeden Fehler der HSG im Angriff und setzten sich zur Pause schon deutlich auf 18:10 ab. Heldt: „Im zweiten Spielabschnitt haben wir uns einfach zu viele Fehlwürfe und technische Fehler geleistet.“ Die Hamburgerinnen hatten somit keine Mühe, den Vorsprung über 22:11 und 27:14 (46.) bis zum Abpfiff auf 34:22 auszubauen.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Brudniok – Imme (4), Thomsen, Stangier, Ohm (5), Jacob, Ruge (8), Gröschler (1), Sass, Lutz, Stump (1), Ehlers (1), Born (2).
 

HSG BAD – SG Bergedorf/VM 19:25 (9:10)

„Wir haben uns gegenüber den letzten Spielen deutlich verbessert. Die Gäste waren aber sehr schnell auf den Beinen und entwickelten einen enormen Zug auf unser Tor“, sprach HSG-Trainer Torben Kutschke hochachtungsvoll von den Gästen. Seine Mannschaft konnte die Partie über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Erst nach dem 13:15 fehlte dann ein wenig das nötige Glück, um den Anschluss zu halten. Bergedorf setzte sich auf 21:16 ab und brachte die Führung sicher nach Hause.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Heinrich, Schulz, C. Schütz, Hackbart, Sörensen (1), Lübeck (1), Epp (2), Jeß (3), Studt (4), E. Schütz (4), Kossek (7).

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