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Jugendhandball : HSG BAD siegt glücklich in Herzhorn

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Unterschiedlicher hätte der Saisonauftakt für den Rendsburger Handball-Nachwuchs in den Oberligen nicht verlaufen können.

Während die A-Junioren der HSG Eider Harde (34:24 gegen HSG Mönkeberg/Schönkirchen) und die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD (31:18 beim ATSV Stockelsdorf) deutliche Siege feierten, kamen die A-Juniorinnen der HSG Fockbek/Nübbel bei der HSG Handewitt/Nord Harrislee mit 13:41 böse unter die Räder. Die B-Juniorinnen der HSG BAD feierten beim MTV Herzhorn einen glücklichen 18:17-Sieg.
 

Männliche Jugend A
HSG Eider Harde – HSG Mönkeberg/Schönk. 34:24 (18:9)

„Insgesamt haben wir eine gute Mannschaftsleistung gezeigt, aus der Torwart Jannick Severin und Julian Fröhlich als Vollstrecker herausragten“, resümierte HSG-Trainer Thies Schmalfeld. Seine Mannschaft benötigte eine kurze Anlaufphase, stand dann aber in der Defensive überaus sicher und blockte viele Versuche der Gäste ab. Gestützt auf die starke Torwartleistung von Jannick Severin lief die HSG Konter und setzte sich von 3:3 auf 14:4 (18.) ab. Schmalfeld nutzte die deutliche Führung, um jedem Spieler Einsatzzeiten zu geben. Doch die Gastgeber dominierten weiter die Partie. Erst nach dem 29:13 ließ die HSG die Zügel etwas schleifen. „Angesichts des Ergebnisses haben meine Jungs etwas die Konzentration verloren“, meinte Schmalfeld, der dafür allerdings Verständnis hatte. Die Gäste nutzten das, um etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.

HSG Eider Harde: Severin, Ehlers – Mumm (6/1), Lange (5), Langholz (1), Wiese (3), Rohwer (2), Ahrens (1), Meyer (4), Fröhlich (9/1), Clausen, Ketelsen (3).
 

ATSV Stockelsdorf – HSG Schülp/W’feld/RD 18:31 (10:13)

„Meine Mannschaft hat zwar gute Ansätze gezeigt, doch besonders in der ersten Halbzeit waren wir in unserer Leistung nicht konstant genug“, meinte HSG-Trainer Thorsten Hornig, der bis Mitte der ersten Halbzeit warten musste, ehe sich sein Team von 5:4 auf 10:5 absetzen konnte. „Es kehrte danach ein wenig der Schlendrian ein“, ärgerte sich Hornig, dass Stockelsdorf bis zur Pause wieder bis auf drei Tore herangekommen war. Seine Halbzeitansprache fiel dementsprechend aus. Die HSG kam wie umgewandelt aus der Kabine. Mit fünf Toren in Folge brach das Hornig-Team früh den Widerstand des ATSV und baute den Vorsprung bis zum Abpfiff kontinuierlich aus.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Spilker – Bünger (8), Engel (2), Hartwig (3), Hornig (6), Stumpf (1), E. Clausen, J. Clausen, Strehlow (3), Sawitzki (8), Gottschlick.
 

Weibliche Jugend A
SG Handewitt/Nord Ha. – HSG Fockbek/Nübbel 41:13 (24:7)

In der fünften Minute war bei der HSG Fockbek/Nübbel die Welt noch in Ordnung. „Wir haben danach einfach zu passiv in der Abwehr gespielt. Diesen Freiraum nutzte der Gastgeber“, war es, so berichtete HSG-Trainer Reiner Heldt, besonders Lotta Woch, die von seinem Team nicht in den Griff bekommen wurde und gleich 13 Tore erzielte. Aber nicht nur in der Defensive haperte es. „Unser Angriff lief einfach nicht flüssig genug“, vermisste Heldt Levke Ohm und Nele Jacob, die dem Spiel seines Teams mehr Elan hätten geben können. So blieb es bei guten Ansätzen, die durch die schwache Wurfausbeute torpediert wurde. Nach dem 24:7 zur Pause baute Handewitt/Nord Harrislee die Führung über 34:10 (49.) auf 41:13 aus. „So stark habe ich die Flensburgerinnen nicht erwartet“, bekannte Heldt.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Brudniok – Imme (1), Lutz, Stangier, Shala (1), Ruge (2), Gröschler (3), Sass, Schneider (3), Zeyn, Ehlers (1), Stump (1), und Born (1).
 

Weibliche Jugend B
MTV Herzhorn – HSG BAD 17:18 (10:11)

„Letztlich war es ein glücklicher Sieg“, meinte Torben Kutschke. „Wir waren in der Abwehr schwerfällig auf den Beinen, hatten Probleme, uns in Zweikämpfen zu behaupten und schafften es nicht, die Kreisläuferin des MTV besser abzuschirmen“, zählte der HSG-Coach die Mängel im Defensivverhalten seiner Spielerinnen auf. Aber auch mit dem Angriff war Kutschke unzufrieden. „Wir waren im Eins-gegen–eins-Verhalten nicht behände genug. Auch unsere Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig.“ So liefen die Gäste in der zweiten Halbzeit lange einem knappen Rückstand hinterher. Erst kurz vor dem Ende gelang es der HSG wieder, die Führung an sich zu reißen. Doch sicher war der Sieg damit noch nicht. „Der MTV Herzhorn hatte noch einmal eine Chance, konnte sie aber zum Glück nicht nutzen“, atmete Kutschke mit dem Abpfiff erleichtert auf.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Epp (2), Sörensen, Studt (2), Hackbarth, Schulz (2), Heinrich (1), C. Schütz, Kossek (6), Lübeck, E. Schütz (7).

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