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Jugendhandball-Oberligen : HSG BAD die Nummer 1 im Kreis

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A feierte die HSG BAD einen glücklichen 26:25-Derbysieg über die HG OKT. Damit unterstrich die HSG BAD ihren Status als Nummer 1 im Kreisgebiet.

Die HSG Büdelsdorf-Alt Duvenstedt hat das prestigeträchtige Derby in der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A für sich entschieden. Das Team von Trainer Malte Böhrnsen bezwang die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen mit 26:25 (15:12) und machte damit deutlich, wer derzeit die Nummer 1 im Kreis ist. In der Tabelle liegt BAD auf Rang 4, OKT ist Siebter. Bereits heute Abend ist die HG wieder gefordert. Das Team von Trainerin Anna Heyck-Schäfer hat den Tabellendritten SV Henstedt-Ulzburg zu Gast (19.15 Uhr). Unterdessen hält die Ergebniskrise bei der männlichen Jugend A der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg an. Das 24:29 (12:17) beim Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg war bereits das sechste sieglose Spiel in Folge für die HSG, die in der Tabelle auf Platz 8 abgerutscht ist. Ganz am Ende des Klassements ist weiterhin die weibliche Jugend B der HG OKT zu finden, die das „Duell der Kellerkinder“ mit 15:18 (6:11) beim TSV Ellerbek verlor.

Männliche Jugend A
SV Henstedt-Ulzburg – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 29:24 (17:12)
Trotz der erneuten Niederlage sah HSG-Coach Jens-Christian Woldt im Spiel seines Teams beim bislang ungeschlagenen Klassenprimus „viele positive Dinge. Das war eine klare Leistungssteigerung gegenüber den letzten Wochen. Vor allem die erste Viertelstunde war sehr gut. Da haben wir es leider verpasst, uns von Henstedt-Ulzburg abzusetzen.“ Das 4:3 (4.) durch Paul Bernhardt bedeutete die letztmalige Führung für die Gäste, die noch bis zum 9:11 (22.) auf Schlagdistanz blieben, dann aber abreißen lassen mussten und mit einem 12:17 in die Kabinen gingen. Im zweiten Durchgang konnte die HSG den Rückstand zunächst bei vier bis fünf Tore halten, kassierte nach dem 20:25 (50.) aber drei Treffer in Folge. „In dieser Phase hätten wir auch völlig einbrechen können. Doch meine Jungs haben dagegen gehalten und sich gegen eine höhere Niederlage gewehrt. Das war stark“, lobte Woldt die Moral seiner Schützlinge, die den Rückstand bis zum Abpfiff wieder auf fünf Tore verkürzten. „Unterm Strich war Henstedt aber einfach besser. Im individuellen Bereich sind die uns ein halbes Jahr voraus. Das muss man dann auch einfach mal anerkennen“, sagte Woldt, der aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung seine beiden Keeper hervorhob. „Sowohl Jonas Koberg als auch Justin Vollstedt haben eine gute Leistung gezeigt.“

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Vollstedt, Koberg – Stiller (6), Bunse (3), Lindemann, Marxen (1), Olf (6/3), Imme (1), Rohn, Ott, Tönsen (1), Lindhorst (2), Wiese (1), Bernhardt (3).

Weibliche Jugend A
HSG BAD – HG OKT 26:25 (15:12)

Kampf, Leidenschaft und Emotionen bestimmten das Derby. „So wie es sein soll“, sagte BAD-Trainer Malte Böhrnsen, dessen Team am Ende als glücklicher Sieger aus dem Nachbarschaftsduell hervorging. „Wir hätten es gar nicht so spannend machen müssen“, so Böhrnsen. Doch eine schwache Chancenverwertung verhinderte, dass sich die Gastgeberinnen bereits vor der Pause entscheidend lösen konnten. „Wir haben in der ersten Halbzeit die Owschlager Abwehr regelrecht auseinander gespielt und uns viele gute Chancen erarbeitet. Doch leider sind wir immer wieder an HG-Torhüterin Lea Schweinem gescheitert“, berichtete der HSG-Coach. Statt sechs oder mehr Treffern betrug der Vorsprung beim Gang in die Kabinen lediglich drei Tore. Böhrnsen: „Für die gute erste Halbzeit war das 15:12 zu wenig.“ Mit einer Umstellung in der Abwehr brachte die HG OKT nach Wiederanpfiff die Gastgeberinnen gehörig aus dem Rhythmus. Carolin Stechow gelang in der 36. Minute der Ausgleich zum 17:17, Julia Thiedemann brachte die HG OKT beim 19:18 (38.) sogar in Front. Doch das Spiel kippte nicht, die Spielgemeinschaft aus Büdelsdorf und Alt Duvenstedt hielt dagegen. In den Schlussminuten entwickelte sich laut Böhrnsen „ein regelrechter Abnutzungskampf, den wir nicht unverdient gewonnen haben“. Nach dem 24:24 (52.) brachten Birka Kossek und Madita Karlotta Jeß die HSG mit 26:24 (56.) in Front, Julia Tiedemann gelang lediglich der Anschlusstreffer. Zwar hatten die Gäste den letzten Angriff des Spiels, doch HSG-Torhüterin Anoa Götz wehrte den finalen Wurf ab. „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, die sich mental sehr stabil präsentiert hat“, jubelte Böhrnsen. Trotz der unglücklichen Niederlage war auch HG-Trainerin Anna Heyck-Schäfer nicht unzufrieden. „Bei meiner Mannschaft war eine Steigerung gegenüber den vorangegangenen Spielen erkennbar. Wir haben eine gute Teamleistung geboten.“

HSG BAD: Götz. Lipka, Schönnagel – Epp (1), Heinrich, Kossek (6), Jöhnk, Schulz (1), Sörensen, Studt (2), Lübeck (3), Jeß (12/4), Wilstermann, Schütz (1).
HG OKT: Schweinem – Romeyke (1), Tiedemann (4), Voß, Stechow (10/3), Otte, Falge (2), Kuchel, Wolff (1), Grigat (3), Ley (2), Pawaletz, Bremer (2).

Weibliche Jugend B
TSV Ellerbek – HG OKT 18:15 (11:6)

„Wir sind nervös gestartet, haben im Angriff unsere Chancen nicht genutzt und standen auch in der Abwehr nicht kompakt genug“, zählte HG-Trainerin Inra Krück die Negativfaktoren auf, die zum 6:11-Pausenrückstand ihres Teams führten. „Die Mädels haben sich aber trotz des Rückstandes nicht aufgegeben und haben bis zum Umfallen gekämpft“, lobte Krück den Einsatzwillen ihrer Spielerinnen, die wie verwandelt aus der Kabine kamen. „Wir haben im zweiten Spielabschnitt in der Abwehr bombastisch gut gestanden und auch die beiden Torhüterinnen haben eine tolle Leistung gezeigt.“ Ganze sieben Treffer sollten den Gastgeberinnen noch bis zum Schluss gelingen. Die HG holte Tor um Tor auf und hatte beim 15:16 (45.) den Anschluss geschafft. „Leider konnten wir dann nicht mehr nachlegen“, so Krück. Nach Aussage der Trainerin habe sich ihre Mannschaft mehr technische Fehler als der Gegner geleistet. „Das hat letztlich den Ausschlag gegeben. Trotz der Niederlage bin ich mit der Entwicklung der Mädels aber zufrieden.“

HG OKT:Franzen, Frahm – Köhnholdt (2), Christofzik (1), Pawaletzt, Rohwer (2), Böhrnsen (1), Bremer (7/5), Christiansen, Bernhardt (1), Lange (1).

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