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Handball-Landesliga : HSG 91 Nortorf zerschellt an der Fockbeker Abwehr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Tabellenführer lässt beim Kellerkind nichts anbrennen.

Die Überraschungen in der Handball-Landesliga der Frauen blieben aus. Das Spitzenduo HSG Fockbek/Nübbel (30:15 bei der HSG 91 Nortorf) und Verfolger SG Bordesholm/Brügge (29:15 gegen die HSG Eider Harde) gaben sich gegen die Kellerkinder keine Blöße. Auch der drittplatzierte Preetzer TSV hielt sich schadlos und besiegte den TSV Alt Duvenstedt (27:20). Der TSV Owschlag II hatte sich beim amtierenden Meister SG Lütjenburg/Dannau mehr versprochen als die 22:28-Niederlage.

HSG 91 Nortorf – HSG Fockbek/Nübbel 15:30 (7:17)

Der Aufsteiger aus Nortorf zerschellte an der stabilen Abwehr des Spitzenreiters Fockbek/Nübbel. „Aus der kompakten Deckung haben wir unser schnelles Spiel nach vorne aufziehen können“, freute sich Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt, dass sein Matchplan von Beginn an aufging. Nach zehn Minuten hieß es bereits 8:1. Die Gäste spielten konzentriert ihren Stiefel bis zum Ende runter und fuhren einen ungefährdeten Sieg ein. „Meine Mannschaft hatte schon in der Anfangsphase Probleme und leistete sich einfach zu viele technische Fehler. Als dann auch noch die Kondition nachließ, hatten wir gar keine Chance mehr“, sprach Nortorfs neuer Trainer, Mario Schlüter, von einem „missratenen Einstand“ und einer „deutlichen Überlegenheit des Tabellenführers“.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhmfeld (6/3), Albrecht (3), Hildebrandt (2), Wetzel (2), Stoffers (1), N. Fock (1).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (12), Witt (5), Stolley (4), Kock (3), Tiedtke (1), Schindlbeck (1), Sievers (1), Ehlers (1), Sass (1), Imme (1).

SG Bordesholm/Br. – HSG Eider Harde II 29:15 (13:9)

„Wir haben in der ersten Halbzeit lange gut mitgehalten und mussten Bordesholm erst kurz vor dem Wechsel ziehen lassen“, war Eider Hardes Trainer Robert Wichmann mit der Leistung seines Teams in den ersten 30 Minuten noch zufrieden. Doch nach dem Wiederanpfiff lief bei den Gästen kaum noch etwas zusammen. Wichmann: „Ich weiß nicht, was es nach der Pause immer ist. Zehn bis fünfzehn Minuten läuft bei uns nichts zusammen.“ Die Folge: Bordesholm zog bis auf 25:13 (48.) davon und steuerte einem Kantersieg entgegen.

Tore für die HSG Eider Harde II: Horn (7), Holling (3), M. Frahm (2), Reese, S. Frahm und Wichmann (je 1).

SG Lütjenburg/Dannau – TSV Owschlag II 28:22 (13:9)

Der TSV Owschlag II haderte mit den Schiedsrichtern. „Letztlich haben wir uns die Niederlage aber selbst zuzuschreiben“, meinte Owschlags Trainer Klemens Propf. Kurz vor der Halbzeitpause und gleich nach Wiederanpfiff zeigte seine Mannschaft große Nervosität. „Wir haben nach dem 9:9 (23. Minute, d. Red.) zu viele Chancen ausgelassen“, sagte Propf. Völlig daneben geriet auch der Start in den zweiten Spielabschnitt. Der TSV Owschlag stand in Deckung und Angriff neben sich und fiel bis auf 13:20 zurück. „Erst als wir die Abwehr umgestellt hatten und aggressiver deckten, haben wir zu unserem Spiel zurückgefunden“, fand der Owschlager Trainer. Beim Stand von 19:22 war der TSV wieder dran. Dann aber warf die Verletzung von Torfrau Britta Brudniok die Owschlagerinnen aus der Bahn. Sie verletzte sich bei einer Abwehraktion und konnte nicht weiterspielen. Für sie musste Feldspielerin Julia Zeiske zwischen die Pfosten. Die machte ihre Sache zwar ordentlich, fehlte aber dafür im Feld.

Tore für den TSV Owschlag II: Herklotz (7), Zeiske (4), Greinke (3), Sasse (3), Küppers (2), Brandt (2), Groß (1).

TSV Alt Duvenstedt – Preetzer TSV 20:27 (8:11)

Wie schon in den Spielen zuvor schaffte es der TSV Alt Duvenstedt nicht, über 60 Minuten eine kontinuierliche Leistung zu bringen. Bis zur 26. Minute war die Partie ausgeglichen, dann nutzten die Gäste die erste Chance, um sich vom Gegner mit 11:8 zur Pause zu lösen. „Wir haben uns nach dem Wechsel noch einmal auf 14:15 herangekämpft“, erklärte Duvenstedts Kerstin Müller. Doch ihr Team verstrickte sich in Einzelaktionen und ermöglichte den Preetzerinnen somit ihr Tempospiel aufzuziehen. In der Schlussphase hatten die Gäste klare Vorteile, spielten konzentrierter und vollstreckten einfach sicherer als der Gastgeber.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (7), Schröder (6), Kiehn (2), Schlimbach (2), Thomsen (1), Hinz (1), Goetzin (1).

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