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Handball-Landesliga : Hoppla – Alt Duvenstedts Trainer Brauer tritt zurück

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Gründe für den Abgang sind bisher noch unklar. Die Mannschaft coacht sich vorerst selbst.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2014 | 05:58 Uhr

Die Meisterschaft in der Handball-Landesliga der Frauen geht in ihre entscheidende Phase. Der TSV Alt Duvenstedt hat trotz der Niederlage gegen die HSG Hamdorf/Breiholz weiterhin gute Karten im Titelrennen. Umso überraschender ist die Meldung vom sofortigen Rücktritt des Trainergespanns Stefan Brauer/Finja Rathmann. Für eine Begründung waren weder Brauer und Rathmann noch ein Vereinsvertreter bisher zu erreichen. Die Mannschaft des TSV muss den Fokus dennoch auf das Spiel beim Münsterdorfer SV lenken (Sonnabend, 19 Uhr). Währenddessen geht es für den TSV Owschlag II (Sonntag, 14 Uhr) im Kellerduell gegen den MTV Dänischenhagen ums sportliche Überleben.

Punkte gegen den Abstieg könnten auch die HSG Fockbek/Nübbel und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gut gebrauchen. Fockbek/Nübbel steht bei der SG Bordesholm/Brügge (Sonnabend, 18 Uhr) vor der schwierigeren Aufgabe als Schülp/Westerrönfeld/RD, das die HSG Mönkeberg/Schönkirchen (Sonnabend, 18.45 Uhr) zu Gast hat. Aller Sorgen ledig ist die HSG Hamdorf/Breiholz. Sie empfängt in eigener Halle die HSG Holstein/Kronshagen II (Sonnabend, 17 Uhr).

HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein Kiel/Kronshagen II (Sbd., 17 Uhr)

Nach dem Sieg beim TSV Alt Duvenstedt strotzt die HSG Hamdorf/Breiholz nur so vor Selbstvertrauen. Es ist nicht nur der Sieg in Alt Duvenstedt. In den Spielen davor haben wir auch stark gespielt“, rechnet der Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert Wichmann mit einem weiteren Sieg, wenn sein Team morgen die HSG Holstein/Kronshagen II erwartet. Auch das Hinspiel in Kiel hatten die Hamdorf/Breiholzerinnen gewonnen. In eigener Halle wollen sie diesen Erfolg wiederholen. „In diesem Duell sind wir einmal der Favorit. Ich hoffe, meine Mannschaft wird mit dieser neuen Rolle auch fertig“, hat Wichmann eher Sorgen, dass seine Spielerinnen dem Druck nicht gewachsen sein könnten.

SG Bordesholm/Brügge – HSG Fockbek/Nübbel (Sbd., 18 Uhr)

„Ausgerechnet vor dem Spiel gegen uns musste die SG Bordesholm/Brügge die 21:23-Niederlage bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen einstecken“, befürchtet Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppien, dass die Gastgeber in eigener Halle alles daransetzen werden, diese Schlappe vergessen zu machen. Fockbek/Nübbel kann in Bordesholm eigentlich befreit aufspielen. Von der HSG wird nicht unbedingt ein Sieg erwartet. Bordesholm/Brügge dagegen steht unter Zugzwang. Bei einer weiteren Niederlage würden sich die Gastgeberinnen aus dem Rennen um die Meisterschaft verabschieden.

HSG Schülp/W’feld/Rendsburg – HSG Mönkeberg/Schönkirchen (Sbd., 18.45 Uhr)

Für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD kommt mit der HSG Mönkeberg/Schönkirchen eine Gegner, gegen den man etwas wieder gutzumachen hat. Immerhin gewannen die Gäste das Hinspiel seinerzeit deutlich mit 25:15. „Mönkeberg/Schönkirchen hatte in den zurückliegenden Spielen personelle Probleme. Ich hoffe, dass sie diese in der Pause nicht behoben haben und wir auf eine topbesetzte Mannschaft treffen“, hat Westerrönfelds Trainer Dany Jüschke durchaus Respekt vor dem Gast, auch wenn der zuletzt überraschend gegen Owschlag II unterlag. Vieles wird davon abhängen, ob Schülp/Westerrönfeld/RD vom Heimvorteil profitieren kann.

Münsterdorfer SV – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 19 Uhr)

„Wir müssen nach dem Rücktritt erst einmal wieder den Kopf frei bekommen“, erklärte Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller nach dem überraschenden Abgang des Trainergespanns. Wenn der TSV weiter oben mitspielen will, zählt beim abstiegsbedrohten Münsterdorfer SV, der im Hinspiel beim 33:26 keine Hürde war, nur ein Sieg. Derzeit coacht sich die Mannschaft selbst. Unter diesen Voraussetzungen ist eine zielgerichtete Vorbereitung auf das Spiel nur schwer möglich. Die Mannschaft besitzt aber genug Substanz, um es vorerst alleine richten zu können. Wer am Sonnabend auf der Bank sitzen wird, ist derzeit noch nicht klar. In Duvenstedt wird fieberhaft an einer Lösung gearbeitet.
 

TSV Owschlag II – MTV Dänischenhagen (So., 18 Uhr)

Sowohl der TSV Owschlag II als auch der MTV Dänischenhagen brauchen die Punkte dringend, wenn sie nicht absteigen wollen. „Zudem haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen“, erinnert sich Owschlag Trainer Sönke Marxen nur ungern an die recht deutliche 24:34-Niederlage in Dänischenhagen. „Wir müssen die Schwestern Julia und Tatjana Biernaki unter Kontrolle bringen“, erwartet Marxen eine weitaus stabilere Abwehrarbeit als im Hinspiel. Auch der Angriff der Owschlagerinnen war damals weit von seiner Normalform entfernt. „Da wir erneut mit wenig Spielerinnen auskommen müssen, wird es alles andere als einfach“, hat Marxen seine Spielerinnen an den 30:21-Erfolg über die HSG Mönkeberg/Schönkirchen erinnert und wünscht sich eine ähnliche Leistung.

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