1. Basketball-Regionalliga : Homfeldt trotz 63:94 in Berlin nicht unzufrieden

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In der 1. Basketball-Regionalliga waren die Rendsburg Twisters bei Alba Berlin II chancenlos und unterlagen 63:94. Dennoch war Twisters-Coach Bjarne Homfeldt mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden.

shz.de von
19. Januar 2015, 06:00 Uhr

Wer das nackte Ergebnis sieht, der wird kaum glauben, dass Bjarne Homfeldt nicht unzufrieden war. Die Rendsburg Twisters kassierten in der 1. Basketball-Regionalliga bei Alba Berlin II eine deutliche 63:94 (12:21, 26:40, 45:66)-Niederlage und dennoch sprach der Coach von einem „guten Auftritt“ seiner Mannschaft in der Max-Schmeling-Halle. „Angesichts der Umstände haben sich die Jungs ordentlich verkauft. Mehr war einfach nicht drin.“

Es waren aus Homfeldts Sicht drei entscheidende Faktoren, die die Niederlage so hoch ausfallen ließen: die Stärke des Gegners, die eigene dünne Personaldecke und die Linie der Schiedsrichter. „Alba ist in Bestbesetzung aufgelaufen. Mit Ismet Akpinar hatten sie sogar einen Profi aus der Bundesliga-Mannschaft dabei“, berichtete Homfeldt. Er selbst musste gleich auf vier Spieler verzichten (Tim Störtenbecker, Christoph Brunk, Christian Rinner und Fredo Schütze), zudem gingen Jannek Schmitt, Max Hillner und Björn Rohwer angeschlagen in die Partie, obwohl man das Letzterem nicht anmerkte. Mit 22 Punkten war Rohwer nicht nur bester Rendsburger, sondern ob seiner Trefferquote von 80 Prozent aus dem Feld heraus auch einer der auffälligsten Spieler auf dem Parkett. „Björn hat überragend gespielt“, lobte Homfeldt. Auch der Rest der Mannschaft – mit Ausnahme von Peter Marcic und Eric Kibi (Homfeldt: „Von Spielern ihrer Klasse erwarte ich ein bisschen mehr.“) – bot den favorisierten Berlinern couragiert die Stirn. „Um für eine Überraschung zu sorgen, reichte das aber nicht. Dafür ist Alba viel zu stark“, so Homfeldt. Zudem haderten die Gäste immer wieder mit den Entscheidungen der Schiedsrichter, die die körperbetonte Spielweise der Gastgeber zu selten ahndeten. Homfeldt: „Damit kamen meine Jungs überhaupt nicht zurecht. So hat sich dann eben eins zum anderen summiert.“

Rendsburg Twisters: Brodersen (12/2x3), Hillner, Marcic (9), Sopha, Rohwer (22), Basylev (1), Schlemmer (1), Schmitt (2), Kibi (16).

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