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Vereidigung : Holger Diehr legt den Amtseid ab

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Rendsburger tritt sein Amt als Bürgermeister von Fockbek im Januar an. Der 44-Jährige ist für 19500 Einwohner in 16 Kommunen zuständig.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 00:34 Uhr

„Ein bisschen Wehmut nach 27 Jahren Polizeidienst“ gestand Holger Diehr ein, bevor er gestern offiziell zum Bürgermeister von Fockbek ernannt wurde. In der Sitzung der Gemeindevertretung wurde er von Bürgervorsteher Werner Stave im Sitzungssaal des Rathauses auf sein neues Amt, das er am 2. Januar kommenden Jahres antreten wird, vereidigt.

Er wolle ein Bürgermeister sein, „der nah dran ist an den Bürgern“, kündigte Diehr an. Um deren Sorgen und Wünsche, Anregungen und Ideen wolle er sich kümmern. Holger Diehr ist Beamter im Polizeivollzugsdienst und Diplom-Verwaltungswirt. Der 44-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie wohnt in Rendsburg an der Ortsgrenze zu Fockbek. Seit etwa zehn Jahren ist er kommunalpolitisch auf Orts- und Kreisebene tätig.

Bei der Direktwahl des hauptamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Fockbek am 10. November war Diehr ein eindruckvoller und für viele Beobachter überraschend klarer Sieg gelungen. Der Einzelbewerber erreichte 56,7 Prozent der Stimmen. Damit lag der jetzige Rendsburger CDU-Ratsherr deutlich vor dem SPD-Kandidaten Maik Schwartau, auf den 41,25 Prozent entfielen. Eine Stichwahl zwischen diesen beiden Kandidaten war eher erwartet worden als ein derart deutliches Ergebnis. Der FDP-Kandidat Olaf Lauenroth landete abgeschlagen bei 2,05 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,3 Prozent.

Mit der gestrigen Vereidigung wird Holger Diehr Beamter auf Zeit. Durch seinen Abschied aus dem Dienst bei der Landespolizei verliert er seinen Status als Beamter auf Lebenszeit. Als Bürgermeister ist Diehr nicht nur für die Gemeinde Fockbek zuständig, sondern steht auch an der Spitze der Verwaltung der Ämter Fockbek und Hohner Harde mit insgesamt 19 500 Einwohnern.

88 000 Euro (ohne Zulagen) sind als Jahresgehalt des Bürgermeisters im Fockbeker Haushalt vorgesehen. „Beamtenbesoldungsgruppe B2 – das ist schon gut“, kommentierte Diehr die Eingruppierung.

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