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Handball-Oberliga : Hohns Trainer Thies Schmalfeld will gegen den Preetzer TSV auf sein Bauchgefühl hören

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Vor dem Heimspiel will sich der HSG-Coach nicht in die personellen Karten schauen lassen.

„Wenn ihr jetzt nicht gewinnt, ist der Punkt gegen den DHK Flensborg nichts wert.“ Sprüche wie diese sind alt, oft gehört und doch werden sie immer wieder ausgepackt. Thies Schmalfeld hat solche und ähnliche Weisheiten in der letzten Woche oft gehört. „Das ist doch Blödsinn. Dieselben Leute hätten uns nicht zugetraut, dass wir jetzt überhaupt schon acht Punkte haben“, entgegnet der Trainer der HSG Hohn/Elsdorf vor der heutigen Partie in der Handball-Oberliga gegen den Preetzer TSV (20.30 Uhr, Werner-Kuhrt-Halle).

Anders als der Tabellendritte DHK Flensborg, dem am vergangenen Wochenende ein Punkt abgetrotzt wurde, kommt Preetz als Drittletzter nicht gerade favorisiert nach Hohn. Mit Thomas Knorr hat der PTSV letztens seinen bekanntesten Mann verloren, denn der ehemalige Nationalspieler wechselte überraschend in die Bundesliga zum SC Magdeburg. Das heißt allerdings nicht, dass die Preetzer nun deutlich schlechter sind, denn zumindest das Tempo wird sich durch den Weggang nicht verlangsamt haben. Gemeinsam mit acht Mannschaften, darunter auch Hohn/Elsdorf, gehört Preetz zu denen, die um den Oberligaverbleib zittern. Schon deshalb wäre ein Sieg heute in der eigenen Halle enorm wichtig für die HSG.

Nach wie vor muss Thies Schmalfeld auf Mittelmann Jörg Gosch verzichten, dessen Vertreter Oliver Küch allerdings wieder mit an Bord sein wird. Ob er allerdings viel spielen darf, wird wohl daran liegen, wie sich Jannik Oettershagen macht. Der A-Jugendliche war gegen den DHK überraschend einer der besten HSG-Spieler und hat sich damit für mehr Spielanteile in der Männermannschaft empfohlen. „Wer spielt, entscheide ich nach dem Warmlaufen, das wird mir mein Bauchgefühl sagen“, sagt Schmalfeld, der sich nicht in die Karten schauen lassen will. Taktisch ist das Ziel, vor allem die Rückraumachse mit Dennis Olbert und Luca Fabrizio sowie Kreisläufer Martin Ambrosius zu stören. „Wenn wir die ausschalten, wäre das eine Menge wert. Es wäre schon schön, wenn wir die nächsten zwei Punkte einfahren würden, nur bekommen wir sicherlich nichts geschenkt“, so Schmalfeld.

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