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Handball-Oberliga : Hohn/Elsdorfs Wochen der Wahrheit starten in Pahlen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG reist zum Konkurrenten im Abstiegskampf nach Dithmarschen.

shz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 06:14 Uhr

Es sind noch neun Spiele für die HSG Hohn/Elsdorf, bis sich am Saisonende entscheidet, ob sie im nächsten Jahr noch in der Oberliga spielen darf oder nicht. Bis zum 12. April kann noch viel passieren, doch der Spielplan ist so gestrickt, dass die spannendste Phase des Abstiegskampfes bereits heute beginnt.

In wöchentlicher Folge tritt Thies Schmalfelds Mannschaft gegen die unmittelbare Konkurrenz an. Heute muss sie zum LH Dithmarschen reisen (20 Uhr), dann kommt Bad Schwartau, dann geht es nach Hürup, danach ist Alt Duvenstedt zu Gast und dann muss die HSG zur SG Wift reisen. Alle Mannschaften sind höchstens drei Punkte entfernt und gehören zu denen, gegen die auch mal gewonnen werden sollte. Danach wird es gegen die Spitzenteams schwieriger, Zählbares zu erwirtschaften. „Da meint es der Spielplan nicht so richtig gut mit uns, aber wir können es ja nicht ändern. Zumindest darf jetzt keiner sagen, dass es am Saisonende schon klappen wird, sondern wir müssen jetzt die Punkte holen“, fordert Schmalfeld. Im heutigen Duell der zehntplatzierten HSG gegen den Tabellenelften in der Eiderlandhalle Pahlen dürften die ersten Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Die Dithmarscher spielen bislang eine Saison unter ihren Erwartungen, haben sie doch erst vier Mal gewonnen, mindestens genauso oft aber nur extrem knapp verloren. Das geschah unter Steffen Kobs als Spielertrainer, der nun sein Traineramt an Kai Nielsen abgegeben hat und selbst nur noch als Teammitglied auftritt. Außerdem ist Torhüter Jan Carstens nach einer längeren Verletzungspause zurück. „Das gibt denen natürlich Sicherheit, schade, dass es ausgerechnet vor unserem Spiel passiert“, sagt Thies Schmafeld, dessen Team sich bisher in der Eiderlandhalle noch nicht auszeichnen konnte. „Da sahen wir immer schlecht aus“, so der Trainer, der sich dennoch etwas ausrechnet.

Vor allem auf eine konzentrierte Abwehrleistung komme es an und da habe Schmalfeld am letzten Freitag gegen Westerrönfeld Fortschritte erkennen können. In wenigen Minuten glich Hohn einen Zwei-Tore-Rückstand zum Unentschieden aus. „Wichtig ist auch, dass sich keiner provozieren lässt und in Privatduelle verwickelt. Das passiert in Derbys leicht, aber die beste Antwort sollten Tore sein“, sagt Schmalfeld, der auf alle seine Spieler zurückgreifen kann.

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