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Handball-Schleswig-Holstein-Liga : Hohn/Elsdorf zu blauäugig

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG gab gegen die SG Todesfelde/Leezen in den Schlusssekunden noch einen Punkt aus der Hand.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 23:55 Uhr

Die HSG Hohn/Elsdorf hatte gegen den Topfavoriten der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der Frauen, SG Todesfelde/Leezen, schon beide Hände an einem Punkt, ließ ihn aber kurz vor Erreichen der Ziellinie fallen und musste sich mit 25:26 (13:15) geschlagen geben.

Nicht viel besser erging es der HSG Kropp/Tetenhusen II. Das Team von Gunnar Schlott hatte den Tabellenführer SG Oeversee/Ja/We zu Gast. „Oeversee hatte die besseren Alternativen auf der Bank“, musste HSG-Trainer Schlott bei der 23:28 (12:15)-Niederlage kurzfristig auf die grippekranke Nora Petersen verzichten.

HSG Hohn/Elsdorf – SG Todesfelde/Leezen 25:26 (13:15)

„Die Chance auf einen Punkt hatten wir. Wir waren nur zu blauäugig ihn festzuhalten“, haderte Hohn/Elsdorfs Trainerin Sünje Schütt. Die HSG startete nervös. In der ersten Halbzeit stand die Deckung nicht wie gewohnt. Im Angriff tat sich die HSG schwer und musste um jedes Tor kämpfen. „Todesfelde hat jeden Gegenstoßversuch von uns gestört“, erklärte Schütt. Einfache Treffer waren die Seltenheit. Dennoch hielt die HSG die Partie bis zum 13:13 offen, ehe Todesfelde zur Pause vorlegte (15:13). Nach dem Seitenwechsel lief die HSG der Führung der Gastgeber hinter her. „Wir standen uns selbst im Weg“, ärgerte sich die HSG-Trainerin, dass der Anschluss einfach nicht gelingen wollte. Erst beim 23:23 (55) zog Hohn/Elsdorf gleich und ging sogar mit 24:23 in Führung. Todesfelde aber ging, nachdem die HSG den vierten Siebenmeter vergeigt hatte, wieder mit 25:24 in Front. „Wir haben leider die Zeit nicht ausgespielt“, sagte Schütt, die mit ansehen musste, wie die Gäste nach dem 25:25 dreißig Sekunden vor dem Abpfiff den Ball zum 26:25 ins HSG-Gehäuse wuchtete.

HSG Hohn/Elsdorf: Groth, Schütte – Gahnz, Herbst (5/3), Bruhn (5), Ketelsen, Plöhn (6), Ramm (1), Krippeit (1), Hagge (1), Rohwer (5), Stürken (1), Sachau-Tinney, Horn.


HSG Kropp/Tetenhusen II –SG Oeversee/Ja/We 23:28 (12:15)

Der kurzfristige Ausfall von Nora Petersen (Grippe) schwächte die HSG doch sehr. „Besonders bei Gegenstößen fehlte sie uns sehr“, vermisste Gunnar Schlott seine Leistungsträgerin. Das Hauptmanko der HSG an diesem Tag war nicht die Abwehr. „Sie stand recht sicher und war auf Oeversee gut vorbereitet“, war es laut HSG-Coach der Angriff, der Sorgen bereitete. „Wir haben wohl über 20 Fahrkarten geworfen. Damit kann man kein Spiel gewinnen.“ Kämpferisch versuchte die HSG alles. Die Spielerinnen haben sich zerrissen und wollten den Sieg, doch an diesem Tag sollte es einfach nicht sein. Von Anfang an lief die Kropperinnen einem Rückstand hinterher. Kurz vor der Pause setzte sich Oeversee auf 15:12 ab. Beim 15:16 kam die HSG noch einmal in Schlagweite, doch Oeversee ließ sich nicht beirren, setzte sich über 22:18 wieder bis auf 25:19 (55.) ab und machte den Sack damit zu.

HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichtung – Nina Petersen (1), Niese (6), Ohm (4), Kemle (3), Jöns (1), Goetzin (1), Sieck-Pahl (1), Lenz, Hermann, Naeve, Brügmann.


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