zur Navigation springen

Handball-Oberliga der Männer : Hohn/Elsdorf vom HSV II an die Wand gespielt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer kassierte die HSG Hohn/Elsdorf beim HSV Hamburg II eine 20:37-Niederlage. Nach 45 Minuten hatten die Hohner noch mit 7:28 hinten gelegen.

7:28 – einige der „alten Hasen“ der HSG Hohn/Elsdorf müssen sicherlich lange nachdenken, um sich an einen so extremen Zwischenstand zu erinnern, falls ihnen da überhaupt etwas einfällt. Nach 45 Minuten zeigte gestern jedoch die Anzeigetafel der Hamburger Volksbankarena genau dieses Ergebnis im Spiel der Handball-Oberliga der Männer an. Der HSV Hamburg II hatte die Hohn/Elsdorfer eine dreiviertel Stunde lang an die Wand gespielt. Erst danach gelang ein klein wenig Schadensbegrenzung, gestaltete die HSG die Schlussphase doch mit einem 13:9 noch recht annehmbar, so dass es am Ende „nur“ 20:37 (7:20) hieß.

„Das war ein gebrauchter Tag durch und durch. Es klappte wirklich gar nichts“, sagte HSG-Trainer Thies Schmalfeld kopfschüttelnd. Nur bis zum 3:2 erweckte die Partie den Anschein, dass beide Teams in derselben Liga spielen, dann brachten gleich drei Zeitstrafen die HSG völlig aus dem Konzept. Über 8:2 zog der HSV bis zur Pause auf 20:7 davon. Noch im Vorfeld hatte Schmalfeld gefordert, die tempostarken HSV-Spieler auch mal damit zu bremsen, das Tempo einfach aus dem Spiel zu nehmen. „Das klappte sogar manchmal, aber dann haben wir einfachste Pässe verworfen und doch Konter kassiert“, sagte Schmalfeld. Als „noch besser als die Flensburger“ lobte er die erste und zweite Welle der Hanseaten.

Trotz der hohen Niederlage hatte Schmalfeld auch Lob zu verteilen. „Simon Treziak hat mit etlichen tollen Paraden sogar noch dafür gesorgt, dass wir nicht noch höher verloren haben.“ Außerdem zeigte er sich zufrieden mit dem Einsatz der A-Jugendlichen Jannik Oettershagen, Jannek Brown und Finn Ketelsen. „Sie haben sich richtig gut reingehängt“, lobte Schmalfeld, dessen Team zwar nicht auf einem Abstiegsplatz überwintert, aber aufpassen muss, nicht weiter abzurutschen.

HSG Hohn/Elsdorf: Treziak, Dobratz – Thöming (4), Kuhrt (1), Möller (1), Oeltjen (3), Hohnsbehn (1), Reinsch, Ketelsen (1), Brown (2), Petersen (1), Katzmann, Oettershagen (6/2).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen