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Landeszeitung

14. Dezember 2017 | 18:13 Uhr

Handball-Oberliga : Hohn/Elsdorf unter Druck

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG will mit einem Sieg über Schlusslicht Bad Schwartau II die Abstiegsränge verlassen.

Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende beim LH Dithmarschen ist die HSG Hohn/Elsdorf wieder auf einen Abstiegsplatz in der Handball-Oberliga der Männer abgerutscht. Da wird ein Sieg morgen (19.15 Uhr, Werner-Kuhrt-Halle) gegen das Schlusslicht VfL Bad Schwartau II zur Pflichtaufgabe, wenn es nicht so bleiben soll.

Die Schwartauer machten ihrerseits am vergangenen Wochenende unrühmlich von sich reden. Nach einer gescheiterten Spielverlegung ließen sie die SG Wift kampflos zu zwei Punkten kommen, was den Neumünsteranern einen nicht fairen Vorteil im Abstiegskampf verschaffte. Darüber, welches Team nun genau an der Situation schuld war, gibt es gegenteilige Versionen. Im Hinspiel trennten sich die Team allerdings unentschieden, was beweist, dass Bad Schwartau kein Fallobst ist. Auch die HSG schaffte im Hinspiel beim VfL nur ein 35:35-Remis. Gegen den TSV Hürup und LH Dithmarschen gewann der VfL sogar noch vor wenigen Wochen. Schmalfeld: „Über Bad Schwartau lässt sich immer wenig sagen.“ Als Reserveteam ist oft schwer abzuschätzen, wie viele und welche Spieler dem VfL II zur Verfügung stehen. Da aber zeitgleich die A-Jugend spielt und am Sonntag die Zweitligamannschaft ran muss, geht Schmalfeld eher von einer schlanken Besetzung der Gäste aus. „Das hatten wir aber schon einmal und haben dann knapp verloren. Ich warne davor, dass man den Gegner unterschätzt.“ Zudem tat sich die HSG in der Vergangenheit immer schwer, wenn es gegen den VfL ging. „Daran wird auch deren letzter Platz nichts ändern. Ich erwarte wieder ein enges Spiel“, so der Trainer. Auf seinem Team lastet nicht nur der besondere Druck, gegen den Tabellenletzten zu spielen, sondern auch, dass es ein Heimspiel ist. Schmalfeld: „Wenn wir auswärts nicht punkten wollen, müssen wir das halt zu Hause.“

Nach längerer Verletzungspause ist nach Spielmacher Jörg Gosch nun auch Lorenz Plöhn wieder einsatzbereit. „Man merkt beiden noch die fehlende Spielpraxis an, aber ich hoffe, dass das schnell vergeht“, so Schmalfeld. Während Plöhn sich noch schonen konnte, weil Steffen Oeltjen momentan in guter Form ist, musste Gosch bereits in den letzten Wochen ran. Auch gegen Bad Schwartau zählt Schmalfeld auf die handballerischen Geschicke seines Mittelmanns, um den Abstiegsplätzen möglichst zu entkommen.

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