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Handball-Oberliga : Hohn/Elsdorf sendet fatales Signal

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bei der 17:26-Heimniederlage gegen den VfL Bad Schwartau II liefert die HSG eine ganz schwache Offensivleistung.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Was für ein fatales Signal, das die HSG Hohn/Elsdorf am Sonnabend gesetzt hat. In der eigenen Sporthalle verlor die stark abstiegsbedrohte Mannschaft gegen den Tabellenletzten VfL Bad Schwartau II mit 17:26 (8:12).

Neben den wichtigen verlorenen Punkten ist das die schlechteste Torausbeute der gesamten Saison. Schon in der letzten Woche beim LH Dithmarschen deutete sich die momentan unwirksame Angriffsleistung an, als die HSG nur auf 21 Treffer kam. „Es ist verhext. Zum Saisonbeginn hatten wir eine schlechte Abwehr und einen guten Angriff, jetzt ist es plötzlich andersherum“, wunderte sich Thies Schmalfeld. Wer der HSG-Spieler Wurf- und Angriffstraining mag, der wird in den nächsten Wochen sicherlich gern zum Training gehen, denn aus 46 Würfen erzielten die Hohner 17 Tore. Ein jämmerlicher Wert, mit dem man weder Spiele noch Blumentöpfe gewinnt und schon gar nicht die Klasse hält. „Wir müssen uns bei den Zuschauern entschuldigen, denn die haben uns die ganze Zeit unterstützt“, sagte Schmalfeld mit Bedauern. Es wurden sogar Kinder beobachtet, die nach der Partie noch Unterschriften ihrer HSG-Lieblingsspieler sammelten, wobei sich die Spieler selbst wohl gefragt haben, was genau ihnen diese Ehre an diesem Tag verschafft.

Die Wurfschwäche der Hohner machte das Spiel dementsprechend wenig spannend. Nicht ein einziges Mal gingen sie in Führung, sondern lagen schnell mit 2:5, 7:10 und 8:12 zur Pause hinten. Wer nun eine Reaktion der HSG erwartet hatte, der wurde enttäuscht. Zwar lief es regelmäßig bis zur Wurfchance nicht schlecht, nur letztlich landete der Ball viel zu selten im Tor. Beim 10:16 konnte man die Partie bereits abhaken, beim 16:26 kurz vor Schluss wurde es aber noch richtig unangenehm. „Am Ende haben wir die Köpfe hängen lassen und selbst da wurden wir noch angefeuert“, wunderte sich Schmalfeld. Zwar spielte seine Mannschaft immer wieder in Überzahl, konnte aber auch daraus keinen Gewinn schlagen. Das alte Problem: Die herausgespielte Chance landete nicht im Tor. „Es ist klar, dass das natürlich keiner mit Absicht macht. Vielleicht ist es das Beste, die Partie ganz schnell zu vergessen und uns jetzt keinen zusätzlichen Druck zu machen“, so Schmalfeld.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Treziak – Thöming (3), Kuhrt, Möller (2), Oeltjen (3), Hohnsbehn (1/1), Küch (3), Oettershagen (2), Petersen, Gosch (3/2), Goetzin, Plöhn.

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