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Handball-Oberliga der Männer : Hohn/Elsdorf nach dem 21:25 in Pahlen wieder auf einem Abstiegsplatz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Für die Oberliga-Handballer der HSG Hohn/Elsdorf gab es am Freitagabend im benachbarten Pahlen nichts zu holen. Die vom Abstieg bedrohte Mannschaft unterlag dem LH Dithmarschen in der Eiderlandhalle mit 21:25 (11:12).

Für die Oberliga-Handballer der HSG Hohn/Elsdorf gab es am Freitagabend im benachbarten Pahlen nichts zu holen. Die vom Abstieg bedrohte Mannschaft unterlag dem LH Dithmarschen in der Eiderlandhalle mit 21:25 (11:12). Knackpunkt der Partie war eine torlose Phase, die die HSG den Anschluss von 13:13 auf 13:18 verlieren ließ. „Über das ganze Spiel gesehen hat Dithmarschen den Sieg verdient. Die haben sich einfach viel mehr reingehauen als wir“, resümierte Hohns Trainer Thies Schmalfeld.

Seine Mannschaft startete gut in die Partie, die vor nur 170 Zuschauern eher mäßigen Anklang fand. Vor allem Ulf Thöming und Gerald Dobratz hielten die Gäste im Rennen. Dobratz durch starke Paraden und Thöming durch gut gezielte Würfe über Dithmarschens 6:0-Deckung. „Das Problem war aber, dass wir keinen zweiten Torschützen hatten, der auch Verantwortung übernahm“, kritisierte jedoch Schmalfeld. Der ansonsten stets torgefährliche Mittelmann Jörg Gosch blieb torlos. Fast die gesamte erste Hälfte führte die HSG (7:4, 10:8), geriet aber noch vor der Pause ins Hintertreffen (11:12).

Mit Wiederanpfiff stellten die Dithmarscher ihre Abwehr auf 5:1 um, um Thömings Tordrang einzudämmen. Nun war die freie Schussbahn versperrt, auch wenn die Hohner immer wieder versuchten, aus dem Rückraum erfolgreich zu sein. „Das war unser Problem. Während Dithmarschen sich immer voll in unsere Abwehr reingeworfen hat, haben wir das nicht getan, sondern von neun Metern geworfen und nicht getroffen“, kritisierte Schmalfeld. Entscheidend waren sieben Minuten von der 33. bis zur 40. Spielminute. Von 13:13 entfernte sich Dithmarschen auf 18:13 und gab den Vorsprung bis zum Ende nicht mehr her. „Auffällig war, dass wir mit unserer defensiven Deckung mehr Zeitstrafen kassiert haben, als Dithmarschen es getan hat. Das zeigt, dass wir zu zaghaft waren“, urteilte Schmalfeld.

Auch nach der Niederlage kamen keine weiteren guten Nachrichten. Der Vorletzte aus Preetz schlug den TSV Ellerbek und die SG Wift gewann kampflos gegen Schlusslicht VfL Bad Schwartau II. Dadurch rutsche Hohn/Elsdorf wieder auf einen Abstiegsplatz.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Treziak – Thöming (8), Kuhrt, Möller (2), Oeltjen (4), Hohnsbehn (2/1), Küch (2), Reinsch, Oettershagen, Brown (1), Petersen (2), Plöhn, Gosch.

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