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Handball-Oberliga : Hohn/Elsdorf nach 22:34 in Hürup nun Letzter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Situation im Abstiegskampf wird für die HSG nach den Siegen der Konkurrenten immer prekärer.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2014 | 06:06 Uhr

Man kann festhalten, dass der TSV Hürup keine Mannschaft ist, die den Oberliga-Handballern der HSG Hohn/Elsdorf liegt. Nach dem 30:40 im Hinspiel gab es auch im Rückspiel eine deutliche Niederlage. In Hürup verlor die Hohner Mannschaft mit 22:34 (10:14). Durch gleichzeitige Siege der Konkurrenz rutschte das Team von Trainer Thies Schmalfeld auf den letzten Tabellenplatz ab.

Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel war nicht wirklich davon auszugehen, dass die HSG dieses Mal Punkte ergattern würde, aber trotzdem waren Thies Schmalfeld und seine Spieler nicht ohne Hoffnung gen Norden aufgebrochen. Die Nachricht, dass Kay Blasczyk, der im Hinspiel deutlichen Anteil am Hüruper Erfolg in der Hohner Sporthalle hatte, wegen einer Verletzung nicht mitspielen würde, gab weiteren Grund zum Optimismus. Aber die eigene Leistung seiner Mannschaft zeigte Schmalfeld schnell, dass es ganz schwierig werden würde. „Es ist einfach der Wurm drin. Würfe, die in der Hinrunde ins Tor gingen, gehen momentan nicht rein. Wir leben immer auch von den Treffern von Jörg Gosch und Steffen Oeltjen, aber momentan treffen sie nicht so konstant“, beschreibt der Trainer das Dilemma.

Hürup konnte in der ersten Hälfte zwar noch nicht weit enteilen (14:10), war jedoch die bessere Mannschaft. Insgesamt trafen Gosch und Oeltjen aus dem Feld nur zwei Mal. Ulf Thöming bekam ab zehn Metern die Härte der Hüruper Abwehr zu spüren und kam nur auf vier Treffer. „Eigentlich lief die erste Hälfte aber gar nicht so verkehrt, nur in der zweiten Hälfte kamen wir unter die Räder. Lobenswert ist aber, dass wir uns trotzdem immer als Team verhalten haben“, sagte Schmalfeld. Hürup konnte sich im zweiten Durchgang voll auf seine Rückraumleute Sjören Tölle und Simon Lundgaard Petersen verlassen, die auch aus größerer Distanz sicher trafen. „Da merkte man deutlich, dass sie Regionalligaspieler waren. Das ist ganz schwer zu verteidigen“, meinte Schmalfeld, der nach dem 26:16 für Hürup mit dem Wechseln begann. So bekam der A-Jugendkeeper Björn Walter ebenso Einsatzzeit wie Manuel Reinsch und Tim Katzmann. „Björn hat gut gehalten“, lobte Schmalfeld den Youngster, der seit längerer Zeit bei der Männermannschaft mittrainiert.

Am nächsten Wochenende kommt der TSV Alt Duvenstedt als momentan erster Nichtabsteiger in die Werner-Kuhrt-Halle. Verliert die HSG dann, ist der direkte Anschluss an die rettenden Plätze weg. Schmalfeld: „Wenn wir etwas wollen, dann müssen wir zu Hause gegen Alt Duvenstedt punkten.“

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Walter – Thöming (4), Kuhrt (1), Möller (5), Oeltjen (1), Hohnsbehn (2), Küch, Reinsch, Oettershagen (1), Katzmann (1), Petersen, Goetzin (2), Gosch (5/4).

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