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Jugendhandball : Hohn/Elsdorf mit Mühe beim Schlusslicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die B-Junioren der HSG feiern einen knappen Sieg beim TSV Altenholz.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2014 | 06:27 Uhr

Mit dem 38:33 (16:19)-Sieg über den TSV Kronshagen hat die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A erfolgreich Revanche für die Hinspielschlappe genommen. Nichts zu bestellen hatten dagegen die A-Juniorinnen des TSV Owschlag und der HSG Fockbek/Nübbel. Owschlag unterlag dem Tabellenführer Buxtehuder SV deutlich mit 19:40 (8:19). Fockbek/Nübbel musste sich dem VfL Bad Schwartau mit 15:26 (10:14) geschlagen geben. In der männlichen Jugend B musste sich die HSG Hohn/Elsdorf beim TSV Altenholz erheblich strecken, um am Ende mit 26:23 (11:9) die Punkte einzufahren.
 

Männliche Jugend A
HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – TSV Kronshagen 38:33 (16:19)

Bis zur 15. Minute verlief die Partie ausgeglichen (10:10). Als Kronshagens Mitja Voigtsberger ins Tor eingewechselt wurde, kamen die Gäste besser ins Spiel und setzten sich zur Pause auf 19:16 an. „Wir haben uns dann in der Deckung besser auf den Kronshagener Rückraum eingestellt“, sagte HSG-Trainer Thorsten Hornig. Beim Stand von 25:25 (45.) zog die HSG gleich. „Wir haben dann den Druck im Angriff weiter erhöht“, freute sich Hornig darüber, dass nun auch die Nebenspieler besser in Szene gesetzt wurden. Bis zur 50. Minute spielte die HSG den entscheidenden Fünf-Tore-Vorsprung heraus, der bis zum Abpfiff bestand hatte.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: O. Petersen, Oviedo – Bünger (3), N. Petersen (1), Sawitzki (11), Hornig (8), Strehlow (5), Hell (4), Meyer (1), Stangier (2), Stump (2), Hartwig (1).
 

Weibliche Jugend A
TSV Owschlag – Buxtehuder SV 19:40 (8:19)

„Wir haben uns nicht abschlachten lassen, auch wenn das Resultat sehr deutlich ist “, meinte Owschlags Trainerin Hilke Obelöer. Leistung und Ergebnis wollte sie getrennt betrachtet wissen. „Im Spiel hatten wir immer wieder starke Phasen. Doch wenn wir Fehler machten, wurden diese durch Buxtehude gnadenlos bestraft.“ Erst nach vier Minuten gelang den Gästen der erste Treffer. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nach einer Viertelstunde war die Partie beim 12:3 eigentlich schon entschieden – der Pausenstand fiel mit 19:8 dann noch deutlicher aus. Die ersten 20 Minuten nach dem Wechsel lief es beim TSV Owschlag recht gut. Zumindest konnte der TSV verhindern, dass sich Buxtehude weiter absetzte – vorerst. Denn in der Schlussphase folgte ein weiterer Einbruch. Buxtehude schraubte mit einem 9:0-Lauf das Endergebnis noch einmal deutlich in die Höhe.

TSV Owschlag: Brudniok – Kubat, Meenke (3), Kühn, Delfs (4), Behrend (7/3), Brandt, Clausen (4/1), Glaser, Stachowski (1), Born.
 

HSG Fockbek/Nübbel – VfL Bad Schwartau 15:26 (10:14)

Die HSG Fockbek/Nübbel startete sehr konzentriert in die Partie und konnte sogar mit 7:4 (11.) die Führung vorlegen. „Das hat den Favoriten schon gewurmt. Er schaltete daraufhin einen Gang höher“, sagte HSG-Trainer Reiner Heldt, der mit ansehen musste, wie die Gäste beim 9:9 (18.) ausgeglichen und zur Pause ein 14:10 vorlegten. „Unsere Deckung blieb auch nach dem Seitenwechsel sehr stabil“, lobte der HSG-Coach die Abwehrarbeit und Torfrau Jule Holz. Was beim Gastgeber nicht so gut funktionierte, war die Chancenverwertung. „Wir haben einfach zu viele Möglichkeiten ausgelassen“, haderte Heldt. Das sei der Hauptgrund dafür gewesen, weshalb die Gäste die Führung auf neun Tore ausbauen konnten. Das Positive aus Fockbeker Sicht war, dass sich die HSG auch durch den Rückstand nicht schocken ließ und weiter aufopferungsvoll kämpfte, um den Rückstand nicht größer werden zu lassen.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme (2), Stolley, Benthien, Kurbjuhn (1), Shala (1), Ohm (1), Ruge (2), Gröschler (1), Schneider (7), Ehlers.
 

Männliche Jugend B
TSV Altenholz – HSG Hohn/Elsdorf 23:26 (9:11)

Die HSG Hohn/Elsdorf konnte in Altenholz aufgrund von Ausfällen nur mit einem Einwechselspieler antreten. Anfänglich machte sich das nicht bemerkbar, die HSG riss die Führung schnell an sich (5:2). „Wir haben dann aber besonders in der Abwehr in der Konzentration nachgelassen“, ärgerte sich HSG-Trainer Thore Kuhrt. So lag sein Team zur Pause nur knapp mit 11:9 vorne. Die HSG wollte in der zweiten Halbzeit vieles besser machen, doch es kam anders. Beim 22:19 sah es noch nach einem Sieg der HSG aus, doch plötzlich lag der Gastgeber mit 23:22 vorne. „Wir haben uns davon aber nicht beeindrucken lassen und haben trotz der hektischen Situation das Spiel konzentriert zu Ende gespielt“, so Kuhrt, der am Ende froh war über den 26:23-Sieg.

HSG Hohn/Elsdorf: Peters, Ehlers, Warnecke – Rohwer (4/1), Feige (7), Kock (2), Claußen (5), Fröhlich (4/1), Bartsch (1), Ahrendt (3).

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