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Handball-SH-Liga : Hohn/Elsdorf lässt letzte Konsequenz vermissen

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der Auswärtsniederlage in Bredstedt wird die Lage in der HSG-Handballerinnen wieder ernster.

Eigentlich hatte sich Hohn/Elsdorfs Trainerin Sünje Schütt mehr erhofft. Nach der 23:28 (11:13)-Niederlage beim Bredstedter TSV in der Handball-Schleswig-Holstein-Liga der Frauen musste sie mit ihrer Mannschaft die Heimreise ohne Zählbares antreten.

Die Trainerin bemängelte in erster Linie das Rückzugsverhalten nach verlorenen gegangenen Bällen und haderte zudem mit den Begleitumständen in der Bredtstedter Halle: „Irgendwie spukte das „Backeverbot“ bei meinen Spielerinnen im Hinterkopf herum. Es fehlte aber auch die letzte Konsequenz in den Aktionen.“ Die Gastgeber gingen zu Beginn mit 4:1 in Führung. „Wir haben uns dann auf 6:6 herangekämpft und hatten es beim 10:9 in der Hand, uns abzusetzen“, klagte Schütt über diese vergebene Möglichkeit. Zu ihrem Leidwesen war es schließlich der TSV, der mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause ging (13:11).

Die Neuausrichtung nach dem Seitenwechsel schien zunächst zu funktionieren. 13:13 hieß es nach den ersten Minuten des zweiten Durchgangs. „Wir hatten uns vorgenommen noch einmal richtig Gas zu geben. Doch unsere Leistungen waren insgesamt zu wechselhaft“, berichtete Schütt. So lagen die Gastgeberinnen schnell wieder in Front (17:13). Was folgte, war die Fortsetzung dieses „Achterbahnhandball“. Beim 18:19 kämpfte sich Hohn/Elsdorf erneut heran, um Bredstedt dann wieder mit 24:20 ziehen zu lassen. Noch einmal verkürzte die HSG (23:25), die danach ihr Pulver aber endgültig verschossen hatte. Die letzten Tore erzielte nur noch der Gastgeber zum 28:23, und Hohn/Elsdorf muss nun wieder einen verstärkten Blick in Richtung Tabellenkeller werfen.

HSG Hohn/Elsdorf: Schütte, Schubbe – Gahnz (1), Herbst (3/1), Bruhn (4), Plöhn (1), Ramm (1), Hagge, Rohwer (7), Sachau-Tinney (6/5).

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erstellt am 25.Feb.2014 | 05:58 Uhr

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