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Handball-Oberliga der Männer : Hohn/Elsdorf in Ellerbek in der Außenseiterrolle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Schwere Aufageb für die HSG Hohn/Elsdorf: Das Team von Trainer Thies Schmalfeld muss am Sonnabend zum TSV Ellerbek. Die Rand-Hamburger haben sechs ihrer bisherigen sieben Spiele gewonnen und sind Tabellendritter.

In der vergangenen Saison war der TSV Ellerbek eine Mannschaft von vielen in der Handball-Oberliga der Männer. Mit ausgeglichenem Punktekonto beendeten die Ellerbeker die Saison im Tabellenmittelfeld, ohne groß für Furore zu sorgen. Diese „Mitläuferrolle“ scheint den Rand-Hamburgern nicht mehr zu gefallen. Viel Training, viel Erfolg. So lässt sich wohl zusammenfassen, wieso der TSV plötzlich eines der besten Teams der Liga stellt. Nur einmal verlor man bisher, sechs Siege sorgten für Platz drei und 12:2 Punkte. Zwar mühten sich die Ellerbeker gegen das Ligaschlusslicht SG Hamburg-Nord am vergangenen Wochenende zu einem 26:25-Erfolg, doch es war auch einer dreifachen Unterzahl geschuldet, dass die zwischenzeitlich höhere Führung noch schmolz.

Thies Schmalfeld, Trainer der HSG Hohn/Elsdorf, sieht den Gastgeber der morgigen Partie (19.30 Uhr, Rugenbergener Mühlenweg Ellerbek) deshalb klar in der Favoritenrolle. „Ellerbek ist auf jeder Position torgefährlich und hat eine hohe Durchschlagskraft im Rückraum. Es wird bei uns schon hervorragend und bei denen sehr schlecht laufen müssen, damit wir gewinnen“, glaubt er. Außerdem mahnt er vor der guten Abwehr des TSV, wo „ordentlich zugelangt“ werde. Die sorgte bisher dafür, dass die Ellerbeker die zweitwenigsten Tore (171) kassierten. Am häufigsten „klingelte“ es indes bei den Hohnern (233), was unmissverständlich verdeutlicht, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.

Sollte sich morgen dennoch die Chance zum Sieg ergeben, will Schmalfeld, dass seine Mannschaft sie ergreift. „Dazu müssen wir alles in unsere Würfe legen und keine unnötigen Bälle abschenken“, fordert er.

Während er auf der Linksaußenposition nach dem Ausfall Lorenz Plöhns (Daumenbruch) erneut improvisieren muss, weil Steffen Oeltjen am Kreis spielen soll, wird er im Tor wohl die Qual der Wahl haben. Alle drei Keeper stehen zur Verfügung.

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erstellt am 31.Okt.2013 | 23:06 Uhr

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