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Handball-Landesliga : Hohn/Elsdorf II vergibt den Ausgleich Sekunden vor dem Abpfiff

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gegen den Tabellenführer Horst/Kiebitzreihe verpasst die HSG-Reserve mit einem verworfenen Siebenmeter den Punktgewinn.

Die Überraschung war zum Greifen nahe. Gegen den Tabellenführer der Handball-Landesliga der Männer hatte die HSG Hohn/Elsdorf II zumindest einen Zähler auf der Hand. Aber ein vergebener Siebenmeter in den Schlusssekunden ließ die HSG Horst/Kiebitzreihe schließlich doch mit 26:25 (12:13) triumphieren. Und während die Hohn/Elsdorfer Reserve den Spitzenreiter am Rande einer Niederlage hatte, musste die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II beim Kieler MTV Lehrgeld bezahlen. Die durch zahlreiche Ausfälle weiter verjüngte Mannschaft von Trainer Arne Backhaus unterlag beim Tabellennachbarn mit 22:36 (10:18).

HSG Horst/Kiebitzreihe – HSG Hohn/Elsdorf II 26:25 (12:13)

„Leider wurde unsere starke Leistung nicht belohnt. Einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt“, ärgerte sich Hohn/Elsdorfs Trainer Ralph Jürgensen darüber, dass seine Team die Ausgleichschance Sekunden vor dem Abpfiff nicht nutzte. „Wir haben ganz stark in der Abwehr gespielt und hatten in Torwart Maik Schütz einen zuverlässigen Rückhalt“, lobte der HSG-Coach. Aber auch im Angriff lief es zunächst prächtig. „Wir haben lange und geduldig auf unsere Chance gewartet“, so Jürgensen. Die Begegnung war zu jederzeit offen, keine Mannschaft konnt sich absetzen. In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. 20 Sekunden vor dem Abpfiff glich Hohn/Elsdorf II aus, kassierte im Gegenzug aber postwendend einen Gegentreffer. Mit dem letzten Angriff holten die Gäste einen Siebenmeter heraus. Doch Fabian Frahm zeigte Nerven und scheiterte mit dem Strafwurf.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf II: Skrzypczak (7), Struck (7), Frahm (4/3), Kotowski (3), Schmitt (2) und Behmer (2/1).

Kieler MTV – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II 36:22 (18:10)

Schon frühzeitig kündigte sich das Debakel in Kiel an. Ehe die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg überhaupt wusste, wo sie war, lag sie in Kiel bereits mit 2:9 hinten. „Wir waren zwar mit einer ganz jungen Mannschaft angereist, doch darin ist nicht allein der Grund der Niederlage zu suchen“, beklagte HSG-Trainer Arne Backhaus die fehlende Körpersprache und das mangelnde Selbstvertrauen seiner Spieler. Was Backhaus in der Deckung auch versuchte, es fruchtete nicht. Die Gastgeber setzten sich immer wieder im Eins-gegen-Eins durch und so hieß es zur Pause bereits 10:18. Im zweiten Spielabschnitt ging es so weiter. Der Kieler MTV baute die Führung bis auf 30:14 aus. Erst in den letzten Spielminuten gelang es der HSG, die mit Marvin Sievers über lediglich einen Spieler in Normalform verfügte, die Niederlage etwas freundlicher zu gestalten.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II: Sievers (8), Jahn (3/3), Hennigs (2), Hansen (2), Reick (2), Köstenbauer (2), Hornig, Sawitzki und Hartwig (je 1).

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