zur Navigation springen

Handball-Landesliga der Männer : Hohn/Elsdorf II spielt wie ein Absteiger

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem Sieg bei Schlusslicht FT Vorwärts Kiel wollte die HSG Hohn/Elsdorf II in der Handball-Landesliga der Männer in die Erfolgsspur zurückkehren. Doch das Team von Trainer Ralph Jürgensen verlor mit 21:24.

Mit einem Sieg beim bislang sieglosen Schlusslicht FT Vorwärts Kiel wollte die HSG Hohn/Elsdorf II in der Handball-Landesliga der Männer in die Erfolgsspur zurückkehren. Doch das Spiel geriet für das Team von Trainer Ralph Jürgensen zu einer Enttäuschung. Mit 21:24 gab es eine nicht einkalkulierte Niederlage. „In dieser Verfassung sind wir ein ganz heißer Abstiegskandidat“, meinte Jürgensen. Auch Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II hatte wenig Grund zum Jubeln. Tabellenführer TSV Kremperheide kanzelte die HSG mit 36:16 ab.


FT Vorwärts Kiel – HSG Hohn/Elsdorf II 24:21 (13:10)

„Ich kann meine Spieler nicht verstehen. Nach einer ansprechenden Leistung gegen den THW III treten wir in so einem wichtigen Spiel lust- und ideenlos auf“, war HSG-Trainer Ralph Jürgensen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Die Niederlage der HSG resultierte aus der Vielzahl eigener technischer Fehler. Sogar vier Siebenmeter ließ die HSG aus. Jürgensen: „Dazu haben wir in der Abwehr fast körperlos gespielt.“ Zudem musste Hohn/Elsdorf II ab Anfang der zweiten Halbzeit ohne Fabian Stolley auskommen. Der handelte sich eine unnötige Disqualifikation ein. „Letztlich waren wir in einem schwachen Spiel die schlechtere Mannschaft“, resümierte Jürgensen.

Tore für die HSG Hohn/Elsdorf: Struck (6), Frahm (4), Stolley (4/3), Skrzypczak (3), Ewert (2/1), Kotowski und Behmer (je 1).


TSV Kremperheide – HSG Schülp/W’feld/ RD II 36:16 (16:9)

Der Tabellenführer machte dem Gast sehr schnell klar, dass es an diesem Tag nichts in Kremperheide zu holen geben würde. „Kremperheide hat bedingungslos auf Tempo gesetzt. Wir sind kaum dazu gekommen, einmal die Deckung gegen einen Positionsangriff zu stellen“, berichtete HSG-Trainer Arne Backhaus. Schon früh führte der Gastgeber 10:3 und baute den Vorsprung bis zum Abpfiff kontinuierlich aus. „Wir waren in der Abwehr zu harmlos und haben uns im Angriff zu schnell den Schneid abkaufen lassen“, meinte Backhaus. „Ich hätte Philipp Petriesas, der aus privaten Gründen nach Frankfurt zieht, einen besseren Abschied gewünscht.“

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II: Hartwig (4), Petriesas (3), Rath (3/3), Kühl, Hansen, Meyer, Sawitzki, Reick und Köstenbauer (je 1).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen