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Handball-Oberliga : Hohn/Elsdorf belohnt sich nach starker Leistung mit entspanntem Wochenende

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG landet im Duell mit dem Preetzer TSV einen wichtigen 34:30-Sieg im Abstiegskampf.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 23:57 Uhr

Einen entspannten Sonnabend und Sonntag durften die Handballer der HSG Hohn/Elsdorf an diesem Wochenende genießen. Bereits am Freitag mussten sie zum Punktspiel gegen den Preetzer TSV antreten und gewannen in der eigenen Halle mit 34:30 (17:16). Der enorm wichtige Sieg verschafft der HSG einen kleinen Zwei-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Am letzten Wochenende war es die Rückraumachse der Hohn/Elsdorfer, die dem DHK Flensborg einen Punkt abtrotzte. Ulf Thöming, Patrick Möller und Jannik Oettershagen erzielten gemeinsam 23 von 33 Toren. Diesmal waren sie nicht ganz so torgefährlich und schafften gemeinsam nur acht Treffer. Es spricht wohl aber für eine ausgeglichene Mannschaft, wenn es dann andere sind, die zu Höchstform auflaufen. Am Freitag trafen Boris Hohnsbehn mit insgesamt zehn Treffern und Steffen Oeltjen (8 Tore) am häufigsten. „Vor allem Boris hat endlich mal wieder ein richtig gutes Spiel gemacht, zu loben ist aber auch Oliver Küch“, sagte Trainer Thies Schmalfeld. Küch, Ersatzspielmacher für den verletzten Jörg Gosch, musste sich zwar gedulden, bis er eingreifen durfte, machte seine Sache dann aber ziemlich gut. Zunächst war es dem jungen Oettershagen, der gegen den DHK brilliert hatte, vergönnt, anzufangen. In der gesamten ersten Halbzeit war nicht zu bestimmen, welches Team denn nun am Ende das Spiel gewinnen sollte. Zwei Treffer war der Abstand der höchsten Führung, erwähnenswert ist dabei nur, dass die HSG neben dem 1:0 nur beim 13:12 und 17:16 (Halbzeitstand) in Führung lag. Zwischenzeitlich musste Torhüter Gerald Dobratz zur Besinnungspause für zwei Minuten auf die Bank, wodurch Simon Treziak seine Chance bekam und fortan sicher das Hohner Tor hütete.

In der Kabine bedurfte es einer Neujustierung des Teams seitens Thies Schmalfelds, um die Abwehr besser auf das Preetzer Überzahlspiel vorzubereiten. Die taktischen Anweisungen fruchteten. Schnell stand es 23:18 und 26:20 und nun wurde schon deutlicher, dass es die Hohner sein würden, die am Ende jubeln durften. Nach dem 32:24 verlor die personell stark durchmengte HSG dann doch noch ein wenig den Faden, aber der Abstand war groß genug, um mit 34:30 sicher zu gewinnen. „Der Sieg war unheimlich wichtig, gerade mit Blick auf die nächste Partie gegen den HSV II, die ziemlich schwer werden wird“, stellte Schmalfeld erleichtert fest. Am Sonnabend verschob sich die Tabelle dann nämlich so, dass die HSG mit einer Niederlage ganz nah an den Abstiegsplätzen gelandet wäre.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Treziak – Thöming (4), Möller (3), Oeltjen (8), Hohnsbehn (10/5), Küch (2), Reinsch, Ketelsen (1), Brown (3), Petersen (1), Katzmann, Oettershagen (1), Kuhrt.

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