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Basketball-Landespokal : Hohenwestedts Basketballerinnen trotz schwacher Leistung erneut im Pokalfinale

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der MTSV steht erneut im Endspiel des Landespokals und könnte den dritten Titelgewinn in Folge feiern.

Es ist eine berechtigte Frage, die Henning Schemann stellt: „Dürfen wir den dann eigentlich behalten?“ Die Rede ist vom BVSH-Pokal, denn nachdem die Basketball-Damen des MTSV Hohenwestedt im Halbfinale den Kieler TB mit 63:60 (16:17, 24:27, 41:45) besiegten, schicken sie sich an, den Titel zum dritten Mal in Folge nach Hohenwestedt zu holen. Und nicht nur nach Ansicht des MTSV-Trainers geht der Cup dann endgültig in den Besitz des dann dreimaligen Champions über.

In den 40 Minuten zuvor aber war es ein hartes Stück Arbeit für die Mittelholsteinerinnen, ehe sie den Liga-Konkurrenten in die Knie gezwungen hatten. Erst drei Wochen ist es her, dass der MTSV an gleicher Stelle das Duell in der 2. Regionalliga für sich entschied. Das Niveau dieser beiden Partien war allerdings nicht zu vergleichen. „Es war insgesamt kein Spiel auf Regionalliga-Niveau und von uns eine in weiten Teilen katastrophale Leistung“, erklärte Schemann. Mit etwas Glück aber starteten die Gastgeberinnen mit einer 14:7-Führung in die Partie. In der Folge aber übernahmen die Kielerinnen das Heft des Handelns, und es sollte bis in das Schlussviertel dauern, ehe der MTSV wieder vorne lag. „Man merkte uns einfach an, dass wir nicht im Rhythmus sind“, so Schemann. Aufgrund des ruhenden Ligabetriebs am vorvergangenen Wochenende hatten die Schemann-Schützlinge nicht trainiert. Auf der anderen Seite gelang es dem KTB auch nicht sich entscheidend vom MTSV abzusetzen. Aus einem Zähler Vorsprung nach dem ersten Viertel (17:16) wurden im weiteren Verlauf nur drei (27:24) beziehungsweise vier Punkte (45:41) nach den Abschnitten zwei und drei.

Nach dem Seitenwechsel hatte Schemann dann zumindest eine Steigerung in der Offensive ausgemacht. Die Entscheidung aber fiel in den letzten fünf Minuten der Partie. Hohenwestedt lag mit 50:60 zurück, die erneute Titelverteidigung war bereits in weite Ferne gerückt. „Aber die Mannschaft hat dann Moral bewiesen und sich noch einmal zusammengerissen“, so Schemann. Die Gäste trafen fortan kein einziges Mal mehr. Der MTSV hingegen legte eine Schippe drauf, trug mit einem 13:0-Lauf schließlich den Sieg davon und bejubelte den Finaleinzug. Ob verdient oder nicht, war Schemann am Ende relativ egal. „Da fragt hinterher niemand mehr nach. Zudem hatten wir bisher in vielen knappen Spielen das schlechtere Ende auf unserer Seite.“

Im Finale am 5. oder 6. April geht es gegen den Oberligisten TSB Flensburg, der im anderen Semifinale Concordia Schönkirchen mit 63:55 bezwang. Bei allem Respekt vor dem Gegner käme alles andere als der dritte Pokalsieg in Folge für den MTSV einer Sensation gleich. Schemann weiß natürlich um die Ausgangslage, aber formuliert es mit dem angebrachten Respekt vor dem Gegner, wenn er sagt: „Wir sind in diesem Finale sicherlich der Favorit.“ Und sollte der Titel wieder nach Hohenwestedt gehen, dürfte er auch Frage um den Wanderpokal geklärt haben.

MTSV Hohenwestedt: Ohrt (2), Bünning (3/1x3), Schilke (3), Storm (9), Redinger (20), Höpfner (9), Lück, Moll (6/2x3), Laessing (11).

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erstellt am 25.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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