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Basketball-Regionalliga : Hohenwestedterinnen mit Moral zum zweiten Sieg in Folge

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Auf der Zielgeraden der Saison findet der MTSV endlich in die Erfolgsspur.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2014 | 06:01 Uhr

Ja, was ist denn mit den Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt los? Das Schlusslicht der 2. Regionalliga Nord feierte mit dem 64:58 (13:14, 19:32, 42:46) am Sonnabend über den Ahrensburger TSV bereits den zweiten Sieg in Folge. Für das Team von Trainer Henning Schemann war es erst der dritte Erfolg insgesamt im 13. Spiel. „Wir rollen das Feld jetzt von hinten auf“, scherzte der MTSV-Coach nach dem Abpfiff, denn in der Tabelle robbte sich sein Team bis auf einen Punkt an die geschlagenen Gäste heran.

In den 40 Minuten zuvor war Schemann allerdings nicht zum Lachen zumute, der Hohenwestedter Trainer durchlebte eine Achterbahn der Gefühle. Seine Spielerinnen boten alles – von anfängerhaften Aktionen bis hin zu glänzend herausgespielten Punkten reichte die Palette. In der ersten Hälfte der Partie überwogen die Fehler im Spiel der Gastgeber. Als beim Stand von 19:32 die Seiten gewechselt wurden, schwante Schemann Böses. „Wir haben vor allem im zweiten Viertel Basketball zum Abgewöhnen gespielt und waren kurz davor, uns in unsere Bestandteile aufzulösen. Es hätte am Ende auch eine 30-Punkte-Klatsche geben können.“ Dass es die nicht gab, lag an der mentalen Stärke der Gastgeberinnen. „Trotz des hohen Rückstandes hat keine Spielerin den Kopf hängen gelassen und nach dem Wiederanpfiff noch einmal alles aus sich herausgeholt. Die Moral war klasse.“

Bereits vor dem Schlussviertel war der MTSV beim 42:46 wieder in Schlagdistanz. Und die Aufholjagd setzte sich in den letzten zehn Minuten fort. Während den Gästen die Hände beim Wurf immer mehr zitterten, spielten sich die Hohenwestedterinnen in einen Rausch. Schemann: „Am Ende war der Sieg nicht glücklich, sondern hoch verdient.“

Zum Leidwesen des Coaches müssen die MTSV-Damen jetzt erst einmal pausieren. Erst am 23. Februar geht es für den MTSV mit dem Viertelfinalspiel im BVSH-Pokal gegen den Ligakonkurrenten und Landesrivalen Kieler TB weiter. Schemann: „Das ist natürlich ärgerlich, weil wir gerade so einen Lauf haben. Aber ich hoffe, wir können unsere gute Form kompensieren und dann den nächsten Sieg landen.“

MTSV Hohenwestedt: Boll (3/1x3), Bünning (4), Höpfner (12), Iversen, Laessing (6), Lück (3/1x3), Ohrt, Redinger (15/1x3), Schilke (17/1x3), Storm (4), Wenzel.

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