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Jugendfussball : Hohenwestedter Fußballnachwuchs überzeugt auf bundesweiter Bühne

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine Mannschaft mit D- und C-Junioren des MTSV Hohenwestedt und deren Vätern hat beim „Opel Family Cup“ für allerhand Furore gesorgt. Das Team „Holm Hohenwestedt“ belegte beim bundesweit ausgetragenen Familien-Fußballturnier den zweiten Platz.

Eine Mannschaft mit D- und C-Junioren des MTSV Hohenwestedt und deren Vätern hat beim „Opel Family Cup“ für allerhand Furore gesorgt. Das Team „Holm Hohenwestedt“ belegte beim bundesweit ausgetragenen Familien-Fußballturnier mit mehr als 600 teilnehmenden Mannschaften einen sensationellen zweiten Platz. Siegerehrung und Pokalübergabe fanden unmittelbar vor einem Bundesliga-Spiel des FSV Mainz 05 in der Opel-Arena in Mainz statt.

Drei große Pokale hat das Team „Holm Hohenwestedt“ in den vergangenen sechs Monaten errungen – Trophäen für die drei erfolgreichen Turnierauftritte, die auf dem Weg zur „Opel Family Cup“-Siegerehrung in Mainz zu bewältigen waren. Los ging es am 29. Mai auf dem Sportplatz Wilhelmshöh in Hohenwestedt, wo der MTSV und Opel-Häufle zum vierten Mal ein lokales „Opel Family Cup“-Vorrundenturnier veranstalteten. Bei dem deutschlandweiten Fußball-Cup gibt es ausgefeilte Teilnahmebedingungen: In den siebenköpfigen Mannschaften dürfen maximal zwei Erwachsene gleichzeitig auf dem Neunerfeld stehen, nur die Kinder (sechs bis 13 Jahre) dürfen Tore schießen, und auch das Tor muss von einem Kind gehütet werden. Zwölf Mannschaften aus der Region traten in Hohenwestedt an, und den Turniersieg holte sich nach einer beeindruckenden, weil verlustpunktfreien Vorstellung ohne jegliches Gegentor das Team „Holm Hohenwestedt“.

In der zweiten Runde in Weimar sah sich das Team „Holm Hohenwestedt“ 15 Familien-Fußballmannschaften aus Nord- und vor allem Ostdeutschland gegenüber. In der Vorrunde setzten sich die Hohenwestedter gegen eine Pinneberger Mannschaft, den „FC Tiki-Taka“ und die „Schönburger Flussmonster“ (Waldenburg) durch. „Bis dahin war für uns alles Spaß gewesen, und wir hatten eigentlich gedacht, dass wir in Weimar keine Chance haben würden“, erzählt Enrico Stolz, der die D-Junioren des MTSV Hohenwestedt trainiert. „Aber nachdem es in der Vorrunde so gut lief, haben wir gemerkt: Hier geht was!“

Es ging sogar bis ins Endspiel. Im Viertelfinale bezwang man das Team „Omega“ (Blankenhain) mit 1:0, im Halbfinale die „Weißenfelser Jungs“ nach Neunmeterschießen glücklich mit 3:2, und im Endspiel gegen die „Fußballhelden“ (Waldenburg) schoss Kieron Delfs (12 Jahre) den 1:0-Siegtreffer. „Von da an war die Motivation bei uns allen natürlich extrem hoch“, sagt Christian Delfs. „Wir wussten, dass wir nun deutschlandweit zu den drei besten Teams gehörten“, ergänzt Stolz.

Der Turniersieg in Weimar bedeutete die Qualifikation für das Bundesfinale des „Opel Family Cups“ in Mainz. Neben „Holm Hohenwestedt“ hatten sich für die Endrunde qualifiziert: „Ein Team“ (Essen) und die „Unterländer Boys“ (Heilbronn). Gespielt wurde im Modus „jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückrunde. Die Hohenwestedter trennten sich zunächst zweimal torlos von ihren Kontrahenten, dann gab es ein 1:0 gegen die „Unterländer Boys“ (Torschütze wiederum Kieron Delfs) – anschließend allerdings ein 0:1 in der entscheidenden Partie gegen die Turniersieger aus Essen. „Die Kinder waren natürlich enttäuscht, und es gab die eine oder andere Träne“, so Stolz, „aber dann haben wir uns nur noch über das großartige Erlebnis im Mainzer Stadion gefreut.“ Mainz 05-Präsident Harald Strutz und „Kicker“-Chefredakteur Rainer Franzke nahmen die Siegerehrung vor.

Nochmal auf dem gleichen Niveau werden die Hohenwestedter beim „Opel Family Cup“ wohl nicht mitmischen können. „Im nächsten Jahr ist die Hälfte der Jungs zu alt“, vermerkt Christian Delfs. „Das kann man nicht toppen“, meint Stolz, „aber wir werden wahrscheinlich auch im nächsten Jahr wieder eine Mannschaft ins Rennen schicken.“

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