zur Navigation springen

Faustball 2. Bundesliga Frauen : Hohe Ansprüche

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zweitliga-Faustballerinnen des TSV Schülp streben obere Tabellenregion an

shz.de von
erstellt am 09.Nov.2017 | 14:23 Uhr

Im zweiten Jahr nach dem Erstligaabstieg und dem Vorjahresplatz 6 streben die Faustballerinnen des TSV Schülp bei Nortorf in der 2. Bundesliga Ost nach oben. Mit dem von Trainerin Nadine Kowalczyk formulierten Ziel „obere Tabellenhälfte“ starten die Schülperinnen am Sonntag (11 Uhr) in Wiemersdorf mit Duellen gegen VfK 1901 Berlin und Güstrower SC 09 in die neue Hallensaison des Bundesliga-Unterhauses.


Bei den Schülperinnen hat sich im Vergleich zur vergangenen Erstliga-Feldsaison ein personeller Umbruch vollzogen. Svenja Bergmann, Nora Auffarth, Lieske Jarck und Julia Thullesen haben das Team aus privaten oder beruflichen Gründen verlassen. „Unser großer Kader hat das jedoch gut kompensieren können“, sagt Trainerin Nadine Kowalczyk, die nach ihrer Babypause auch wieder voll ins Training eingestiegen ist. Einziger Zugang ist Anja Baltz aus der eigenen Zweiten. Die 23-Jährige ist ein Schülper Eigengewächs, hatte zwischenzeitlich mit dem TSV Gnutz Erfahrungen sammeln können und zeigte in der zweiten Mannschaft bereits seit längerer Zeit starke Führungsqualitäten. Lea-Sophie Himmelhan ist die Comebackerin. Die Abwehr- und Zuspielerin, die am 17. November ihren 19. Geburtstag feiert, hatte auf die vergangene Feldsaison in der Beletage aus beruflichen Gründen verzichtet. Neben den beiden Angreiferinnen Kim Reimers (25) und Sandra Schönwandt (34, ehemals Tritt) komplettieren Sina Stoltenberg (18) und Jennifer Wöhlk (33) den Kader. „Die Mannschaft besteht aus einer guten Mischung von erfahrenen Spielerinnen sowie jungen ehrgeizigen Talenten. Das Team wirkt sehr harmonisch“, sagt die 34-jährige Kowalczyk.

Die Vorbereitung verlief anfänglich sehr schleppend, dafür aber mit erstaunlich guten Ergebnissen. Beim ersten Vorbereitungsturnier in Brettorf schlug man sich ohne Niederlage durch die Vorrunde. Dabei wurde auch Erstligist VfL Kellinghusen bezwungen. Lospech bescherte den Schülperinnen dann aber den deutschen Meister Ahlhorner SV – und das Aus im Viertelfinale. Beim Turnier in Essel gelang sogar der Finaleinzug. „Für eine Zweitliga-Mannschaft haben wir insbesondere bei den Turnieren gezeigt, dass unser Anspruch hoch liegt. Die Spielerinnen sind fit und stehen im Leistungsniveau auf gleicher Höhe. Das lässt eine gute Saison erhoffen“, strebt Kowalczyk in einer „schwer einzuschätzenden Liga“ in die „obere Tabellenhälfte“. Klare Favoriten, so die 34-Jährige, gebe es nicht. Insbesondere der Altmeister VfK 1901 Berlin – Auftaktgegner am Sonntag – ist nach personellen Veränderungen nicht mehr Topfavorit. „Ernst zu nehmende Gegner werden wieder die Teams aus Niedersachsen sein“, prophezeit Kowalczyk. Die Schülper Fans sollten sich den 3. Dezember im Kalender anstreichen. Dann steigt in der Nortorfer Gemeinschaftshalle am Galgenbergsweg der einzige Heimspieltag.


Kader: Kim Reimers, Sandra Schönwandt, Nadine Kowalczyk, Sina Stoltenberg, Lea-Sophie Himmelhan, Anja Baltz, Jennifer Wöhlk.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen