zur Navigation springen

1. Basketball-Regionalliga : Hoffnung auf ein verrücktes Spiel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die personell gebeutelten Twisters empfangen am Sonnabend den Tabellenzweiten aus Bernau.

von
erstellt am 06.Mär.2015 | 06:29 Uhr

Es soll ein großer Basketball-Abend werden. Bereits ab 17 Uhr werden am Sonnabend die Bälle durch die Herderhalle fliegen. Vor der Regionalliga-Partie der Rendsburg Twisters gegen den SSV Lok Bernau (19.15 Uhr) steigt das Charity-Game mit Rendsburger Prominenten zugunsten der Jugendabteilung des BBC.

Während das Duell der Promis einen spannenden Ausgang verspricht – im Vorjahr trennte beide Teams nur ein Punkt – droht es im Anschluss eine klare Sache zugunsten der Gäste aus Brandenburg zu werden. Der Tabellenzweite der 1. Regionalliga Nord ist „on fire“, wie die Basketballer sagen, also in Topform. „Bernau ist derzeit sicherlich das beste Team der Liga“, sagt auch Rendsburgs Trainer Bjarne Homfeldt voller Anerkennung. Die letzte Niederlage kassierten die Gäste am 9. November 2014 gegen den MTV Wolfenbüttel (58:76). Die Revanche gegen den Tabellenführer gelang Lok am vergangenen Sonnabend (77:71).

Es muss schon alles bei den Twisters passen, will man den Gästen ein Bein stellen. Zu Homfeldts Leidwesen sind die personellen Probleme weiter gewachsen. Neben Dimi Basylev (Nasenbeinbruch) und Tim Störtenbecker (Mandel-OP), hat Christoph Brunk, Jannek Schmitt, Patrick Sopha und Kapitän Morris Bordersen die allseits gefürchtete Grippe erwischt. Gerade einmal fünf Spieler „verirrten“ sich am Mittwoch in die Trainingshalle. „Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen“, so Homfeldt. Von vorn herein die Segel zu streichen, kommt für den Coach aber nicht in Frage: „Es widerstrebt jedem Sportler, im Vorfeld zu sagen, wir wollen lediglich die Niederlage im Rahmen halten. Im Sport sind schon die verrücktesten Dinge passiert. Wir werden unser Bestes geben.“

Auf die leichte Schulter nimmt der Gegner das Duell mit dem Aufsteiger jedenfalls nicht, auch wenn die aktuelle Form und der klare 107:59-Hinspielerfolg für die Bernauer spricht. „Damals lief bei uns sehr viel zusammen. Das lässt sich nicht planen“, lässt sich Lok-Coach René Schilling auf der clubeigenen Homepage zitieren. „Für uns zählt, wie zuletzt auch, aus einer starken Verteidigung heraus unser Spiel zu kontrollieren. Wir dürfen keinesfalls den Fehler machen und unseren Gegner unterschätzen. Jede Mannschaft wird gegen uns hoch motiviert sein“, erklärt er weiter.

An der Motivation wird es den Twisters vor einer großen Kulisse sicherlich nicht mangeln. Ob die Qualität des zusammengeschrumpften Kaders der Rendsburger ausreicht, bleibt hingegen abzuwarten.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen