Gilgenast-Interview : Hoffnung auf ein neues Verkehrskonzept

Pierre Gilgenast.
Pierre Gilgenast.

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06. November 2013, 00:00 Uhr

13 Städte und Gemeinden haben sich zur GEP-Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg zusammengeschlossen. Die Geschäftsführung hat die Stadt Rendsburg. Fragen der Landeszeitung zu einem neuen Verkehrskonzept für die Region beantwortete Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast.

Weshalb haben die GEP-Kommunen jahrelang nicht auf die Bemühungen des Kreises reagiert, ein Gutachten für ein regionales Verkehrskonzept in Auftrag zu geben?


Das ist so nicht richtig. Die GEP hat das letzte Konzept angeschoben, teilfinanziert und die Planung eineinhalb Jahre begleitet. Das Ergebnis war eine Trasse für die Nordumfahrung. Als vom Kreis dann eine andere Straßenführung favorisiert wurde, stieg die GEP aus, weil aufgrund des Vetos der Gemeinden Rickert und Alt Duvenstedt ein einstimmiges Votum der GEP nicht mehr zu erreichen war. Das war noch zu Zeiten von Landrat Wolfgang von Ancken.

Wie sehen Sie jetzt die Aussichten, dass es zu einer gemeinsamen Aktion kommt und Sie sich umgehend mit den Kreispolitikern an einen Tisch setzen?


Die Aussichten sind gut. Allerdings sind die zur Verfügung stehenden Mittel für die Entwicklungsagentur (rund 600 000 Euro Jahresbudget für 2014) schon überzeichnet.

Könnten Sie sich auch vorstellen, dass es zu einer neuen Initiative für ein Verkehrskonzept kommt?


Daran glaube ich ganz fest und drauf hoffe ich. Von der Dringlichkeit eines neuen Verkehrskonzepts für den Wirtschaftsraum Rendsburg bin ich überzeugt – nicht erst jetzt, wo die Bauarbeiten an der Rader Hochbrücke und am Kanal-Tunnel zu einer übermäßigen Belastung der Region geführt haben.

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