Bredenbek : Höhenflug als Hauptgewinn

Höhepunkt der Sportwoche: Der  Start des Ballons auf dem Sportplatz.
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Höhepunkt der Sportwoche: Der Start des Ballons auf dem Sportplatz.

Von Fußball über Zumba und Kinderspiele bis zum Lagerfeuer reichte das vielfältige Programm der Bredenbeker Sportwoche. Und als Hauptgewinn gab es einen Flug im Heißluftballon.

shz.de von
11. Juni 2014, 06:00 Uhr

„Wenn ich gewinne, nehme ich auch meine Enkelin mit“, das stand für Gisela Riegmann schon vor dem Bingo-Spielen fest. Und weil die 62-Jährige den Hauptpreis ergatterte, stieg sie mit der siebenjährigen Fabienne im Korb eines Heißluftballons in den Abendhimmel. Der Ballonstart vom Sportplatz aus war ein Höhepunkt der 38. Bredenbeker Sportwoche, die ein viertägiges, buntes Programm aus Sport, Musik und Unterhaltung bot. Fußballspiele und Langlaufwettbewerbe hatten genau so ihren Platz wie Disco und Tanz.

Der Sonnabend als „Kinderspaßtag“ lockte auch Eltern aus dem Umland an. Teresa Bahrs war mit ihrer Tochter aus der Nachbargemeinde Bovenau gekommen. Leni (5) freute sich über schillernde Seifenblasen, baute mit großen Legosteinen, tobte auf der Hüpfburg oder angelte Enten. „Für die Kinder wird viel geboten, und für die Eltern, die sich häufig durch den Kindergarten kennen, ist es ein schönes Treffen“, freute sich Teresa Bahrs. Für die Bredenbekerin Stephanie Dahl, die mit ihrem vierjährigen Sohn Lias da war, gehört ein Besuch der Sportwoche „einfach dazu“. „Man sieht viele Bekannte wieder.“

Während sich die Kinder auf der Wiese und in der Sporthalle vergnügten, konnten die Erwachsenen beim Bingo im Walcott-Huus ihr Glück versuchen. Unter der Leitung von Rainer Horrelt wurden zahlreiche Preise ausgespielt – und als Hauptgewinn die Ballonfahrt. Die Gewinnerin Gisela Riegmann verfolgte dann wie viele Zuschauer gespannt die Vorbereitungen des Heißluftballons, der von Marco Reichwald aus Bredenbek gesteuert wurde.

Tanja Kohberg, 2. Vorsitzende des SSV Bredenbek, zeigte sich zufrieden mit dem Besucherzuspruch. „Aber es könnten gerne noch mehr Leute kommen.“ Für den Verein werde es von Jahr zu Jahr schwieriger, genügend freiwillige Helfer zu finden. Deshalb werde man darüber nachdenken müssen, die Veranstaltung um einen Tag zu verkürzen.

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