Hochwildgemeinschaft: Abschusszahlen nicht erfüllt

Vorstand Hochwildgemeinschaft: Harald Militzer, Wilfried Eggers, Hans-Peter von Lanken, Klaus-Peter Jöns, Peter Hansen, Florian Suhr und Dieter Stolle (von links)..
Vorstand Hochwildgemeinschaft: Harald Militzer, Wilfried Eggers, Hans-Peter von Lanken, Klaus-Peter Jöns, Peter Hansen, Florian Suhr und Dieter Stolle (von links)..

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17. Juli 2018, 13:01 Uhr

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Hochwildgemeinschaft Kropp-Stapelholm in Frahms Gasthof war mit rund 80 anwesenden Mitgliedern außerordentlich gut besucht.

Der Vorsitzende Ralf Sierck mahnte in seinem Jahresbericht die seit Jahren nicht erfüllten Abschusszahlen beim Kahlwild an, ohne die eine geregelte Kontrolle der Bestände nicht erfolgreich sein kann. Dies führt bei den bekannt gegebenen Abschusszahlen für die kommende Jagdsaison zu einer Erhöhung der geforderten Abschüsse. Ebenfalls anmahnen musste er die Einhaltung der Quoten für den Abschuss des sich stark vermehrenden Schwarzwildes im Bereich Thielen/Erfde.

Eine Besonderheit im Streckenbericht waren die aufgefundenen drei verletzten Hirsche und der im Bereich Bergenhusen aufgefundene bereits stark verluderte Senderhirsch Apollo. Bei der anschließenden Sichtung der Geweihe und Abwurfstangen wurden starke Qualitätsunterschiede hervorgehoben und als Ziel die Erhöhung der Qualität in den Beständen gefordert. Nach dem Beschluss, die Wahlen auf einen Zwei- und Vierjahresrhythmus umzustellen, wurde der gesamte Vorstand neu gewählt. Da Ralf Sierck aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht wurde Hans-Peter von Lanken aus Börm, bisher 2. Vorsitzender, in das Amt gewählt. Neuer 2. Vorsitzender ist Klaus Peter Jöns aus Tetenhusen. Kassenwart Harald Militzer und Schriftführer Dieter Stolle wurden ebenso wie die Beisitzer Peter Hansen und Wilfried Eggers in ihren Ämtern bestätigt. Florian Suhr wurde neuer 3. Beisitzer.

Der neue Vorsitzende ermahnte die Jägerschaft, bei der Auswahl des Wildes das Augenmerk nicht auf die kapitalen Hirschen zu legen, sondern auf Schmaltiere, Kahlwild und Kälber.

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