Hochstimmung beim Flugplatzfest

Tief geflogen: Aus sicherer Entfernung bestaunten die Besuchter die wegen des leicht böigen Windes anspruchsvollen Landemanöver.
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Tief geflogen: Aus sicherer Entfernung bestaunten die Besuchter die wegen des leicht böigen Windes anspruchsvollen Landemanöver.

Buntes Programm unter strahlend blauem Himmel / Oldtimer-Treffen und Transall-Besichtigung

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21. Mai 2018, 12:31 Uhr

Auch im zehnten Jahr seines Bestehens lockte das Flugplatzfest in Schachtholm am Pfingstwochenende wieder zahlreiche Besucher an. Bei strahlend blauen Himmel besuchten Groß und Klein das Jubiläumsfest nahe des Nord-Ostsee-Kanals.

Neben der Fliegerei gab es in diesem Jahr eine weitere Attraktion zu bestaunen. Der Automobilclub Rendsburg e.V. hatte das Fest in das diesjährige bundesweite „MG Car Club Treffen“ integriert. „Wir treffen uns das allererste Mal in Rendsburg als zentralem Ort“, freute sich der Vorsitzende Martin Weyland über die Premiere im Norden. 97 Fahrzeuge der ehemals britischen Automarke „Morris Garages“ waren nach Schachtholm gekommen. „Der Spaß, das Zusammentreffen und das Erzählen sind das wichtigste“, verriet Weyland, der auch Gäste aus Dänemark begrüßte.

Für die Oldtimerfreunde war abseits der Startbahn ein Parcours aufgebaut worden, den es mit einer Genauigkeit von 38 Sekunden zu bewältigen galt. Auch Winfried Fricke aus Bad Zwischenahn stellte sich mit seiner MG Magnette dieser Herausforderung. „Der erste Punkt ist das Wetter, dann passt alles andere auch“, sprach Fricke von einem „optimalen Wochenende“. Doch auch seinem Namen machte das Flugplatzfest am Sonntag und Montag wieder alle Ehre. Neben einigen Kleinflugzeugen war erneut eine Transall des Lufttransportgeschwaders 63 zu bestaunen. Zu Besuch kam ebenfalls der Rettungshubschrauber Christoph 42 aus Rendsburg.

Mutige Besucher konnten sich für das Angebot von Rundflügen entscheiden. Hier hatten sich Tom Pachulski aus Leipzig und Gunda Vollert aus Hamweddel entschlossen, sich die Landschaft einmal von oben anzusehen. „Das war richtig toll und die Aussicht war super“, freute sich Gunda Vollert nach dem Flug mit dem Helikopter. „Den Wind haben wir nur beim Landen etwas gespürt.“ Beim nächsten Besuch in Schachtholn werde sie sicher noch einmal einen Rundflug wagen. Für Tom Pachulski hatte das Fliegen im Helikopter Vorteile gegenüber dem Kleinflugzeug: „Der Helikopter liegt ruhiger in der Luft und kann andere Manöver fliegen“, freute sich Pachulski über „mehr Action in der Luft“. Auch er werde den Flug irgendwann noch einmal wiederholen.

Wer vor dem Ausflug in luftige Höhe jedoch zu großen Respekt hatte, konnte einen Bummel über den großen Freiluft-Flohmarkt machen oder seinen Hunger und Durst im Restaurant „Himmelsstürmer“ stillen.

Über die von den vielen fröhlichen Besuchern gut angenommenen Programmpunkte freute sich auch Flugplatzinhaber Jörg Köpping: „Ich hätte nicht gedacht, dass das Fest so lange läuft, aber mittlerweile ist es zur Tradition geworden“. Man treffe hier auf Freunde und Bekannte, die man zum Teil zehn Jahre nicht gesehen habe. „Das Fest ist positiv für alle“, zeigte sich Jörg Köpping „zufrieden, wie immer“.

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