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Landeszeitung

19. Oktober 2017 | 15:40 Uhr

Hochmoderne Technik für die Wehr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nortorfer Kameraden präsentieren der Öffentlichkeit die neue Drehleiter / Gemeinden des Amtes an der Finanzierung beteiligt

von
erstellt am 16.Nov.2015 | 14:12 Uhr

Nun ist es endlich soweit: Mit der neuen Drehleiter „DLK 23/12“ ist Nortorfs Freiwillige Feuerwehr nicht nur wieder zu 100 Prozent einsatzbereit, das Fahrzeug ist auch das derzeit technisch modernste in ganz Schleswig-Holstein.

Mit dem Druck auf einen Buzzer enthüllte Bürgermeister Horst Krebs am Sonnabend das neue Fahrzeug und präsentierte es im Rahmen einer Feier offiziell der Öffentlichkeit. Unter den zahlreichen Gästen im Nortorfer Feuerwehrgerätehaus waren auch die Bürgermeister der Gemeinden, die den Kauf der Drehleiter freiwillig finanziell mit knapp 70  000 Euro unterstützt hatten. Insgesamt hat die Anschaffung einen Kaufpreis von rund 609  000 Euro, von dem die Stadt Nortorf abzüglich aller Zuschüsse einen Restbetrag von gut 270  000 Euro übernommen hat. Die alte Drehleiter war in den letzten Monaten wegen technischer Mängel, deren Reparatur sich nicht mehr gelohnt hätte, nur noch bedingt einsetzbar.

„Die finanzielle Beteiligung vieler Gemeinden und damit vieler Bürgerinnen und Bürger des Amtes Nortorfer Land ist ein gutes Zeichen für unser funktionierendes Gemeinwesen“, erklärte Horst Krebs und würdigte gleichzeitig die gute Zusammenarbeit und Kameradschaft der Wehren untereinander. „Wenn es zum gemeinsamen Einsatz kommt, ist es stets so, als ob nur die Kameradinnen und Kameraden einer großen Wehr vor Ort sind“, fügte Krebs an. Dabei betonte er auch, dass neben dem Engagement natürlich auch modernste Feuerwehrtechnik wichtig sei. „Will die Feuerwehr auf Dauer Optimales leisten, muss auch die Ausstattung stimmen – daher ist es für mich als Bürgermeister schon eine besondere Ehre, innerhalb von zwei Jahren zwei große Fahrzeuge der Wehr zu übergeben.“

„Mit der Anschaffung der neuen Drehleiter hat Nortorfs Wehr einen Quantensprung in der technischen Ausstattung gemacht“, konnte auch Amtswehrführer Dirk Arendt nur bestätigen. Hier stehe eine fast 30 Jahre alte Technik der bisherigen Drehleiter gegenüber der brandaktuellen Version eines modernsten Fahrzeugs. „Und ich freue mich besonders, dass wir das gemeinsam geschafft haben“, brachte er es auf den Punkt. Er bedankte sich an der Stelle seinerseits ebenfalls für die finanzielle Unterstützung der Gemeinden.


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