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Landeszeitung

18. August 2017 | 17:09 Uhr

Luftrallye : Hochbetrieb am Himmel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Flugplatz Schachtholm steht am nächsten Wochenende im Zeichen der „Rallye zwischen den Meeren“ – die offene Landesmeisterschaft für Motorflugzeuge, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge. Es geht um eine präzise Orientierung am Himmel über Rendsburg.

Bei dem Wort Rallye liegt der Gedanke an Sebastian Vettel und Monte Carlo nahe. Bei der „Rallye zwischen den Meeren“ dreht sich zwar auch alles um Maschinen, aber nicht um hohes Tempo. Es geht um eine präzise Orientierung am Himmel über Rendsburg. 28 Sportflieger aus ganz Norddeutschland steigen am Wochenende vom 23. bis 25. Mai vom Flugplatz Schachtholm auf, um ihre Navigationsfähigkeiten zu beweisen. Die Piloten wetteifern um den Sieg bei der Landesmeisterschaft für Motorflugzeuge, Motorsegler und Ultraleicht-Flugzeuge.

Startende und landende Flugzeuge auf der einen Seite, vorbeiziehende Traumschiffe auf der anderen Seite – die Veranstalter vom Luftsportverband Schleswig-Holstein und dem Aero-Club Ikarus haben sich für einen attraktiven Austragungsort entschieden. Der Flugplatz Schachtholm direkt am Nord-Ostsee-Kanal, zehn Kilometer von Rendsburg entfernt, gilt als einer der schönsten im Lande.

Mit dem Navigationsgerät im Auto können Besucher, die die Luftrallye verfolgen wollen, den Flugplatz bequem ansteuern und nicht verfehlen. „Wir dagegen haben es nicht so einfach“, weiß der begeisterte Flieger und ehemalige Schulleiter in Borgstedt Johannes Otten. „Die Sportflieger müssen sich vor jedem Flug sorgfältig vorbereiten.“ Der Kurs werde vorher festgelegt und auf einer Karte eingetragen. Ein ständiger Vergleich von Kartenbild und tatsächlicher Landschaft schaffe dann die Sicherheit für den Flugverlauf.

Johannes Otten zählt die Voraussetzungen auf für eine erfolgreiche Teilnahme an der anspruchsvollen „Rallye zwischen den Meeren“, die jährlich auf verschiedenen Flugplätzen des Landes ausgetragen wird: „Genaue Beobachtungsgabe, gutes Sehen und eine schnelle Einschätzung der Landschaftsmerkmale.“

Der Spaß am Hobby Fliegen und das Gemeinschaftserlebnis stehen nach Angaben von Otten bei der Ralley im Vordergrund. Aber es gehe auch darum, die Piloten weiterzubilden und die Flugsicherheit zu erhöhen. In verschiedenen Wettbewerbsklassen heben Experten und auch Einsteiger von der Startbahn ab. Zu den Aufgaben bei den Orientierungsflügen zählen sowohl die Flugvorbereitungen, der pünktliche Start und das Erkennen von markanten Gelände- oder Gebäudepunkten.

Zum Abschluss muss die Maschine möglichst genau auf einer markierten Fläche auf der Piste aufsetzen. Der Flug endet also im besten Fall mit einer Punktlandung.

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erstellt am 19.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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