Wohnwagenwerk in Fockbek : Hobby will bis zu 130 Stellen abbauen

Das Hobby-Werk in Fockbek: Mehr als 1000 Menschen sind hier beschäftigt.
Das Hobby-Werk in Fockbek: Mehr als 1000 Menschen sind hier beschäftigt.

Um den Produktionsstandort zu sichern sind Maßnahmen erforderlich. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aber nicht geben, teilte das Unternehmen aus Fockbek mit.

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09. Juli 2014, 17:50 Uhr

Fockbek | Das Fockbeker Hobby-Wohnwagenwerk will in den kommenden Monaten bis zu 130 Stellen streichen. „Die Anpassungen an die Marktsituation sind erforderlich, um den Produktionsstandort Fockbek zu sichern“, sagte Hobby-Geschäftsführer Klaus Dieter Böcker am Mittwoch. Für die betroffenen Mitarbeiter seien gemeinsam mit dem Betriebsrat sozialverträgliche Angebote erarbeitet worden. Betriebsbedingte Kündigungen will das Unternehmen vermeiden. Ältere Beschäftigte sollen eine Altersteilzeitregelung nutzen können. Außerdem sind Freiwilligenprogramme und flexible Arbeitszeitmodelle geplant. Zuvor hatte die Geschäftsführung die Belegschaft in einer Mitarbeiterversammlung über die Entwicklung informiert.

Hobby beschäftigt aktuell mehr als 1000 Mitarbeiter. Eigenen Angaben zufolge ist das Hobby-Wohnwagenwerk der weltweit größte Produzent von Caravans. Der Hobby-Marktanteil liegt demnach in Deutschland bei 23,9 Prozent und in Europa bei 21,8 Prozent. Das Unternehmen begründete den Stellenabbau mit einer veränderten Marktsituation in Europa. Alleine bei Wohnwagen mache der Exportanteil 55 Prozent aus.

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