Handball-SH-Liga : Hinspielniederlage macht TSV Alt Duvenstedt Mut

Ference Buechler (schwarzes Trikot) bestreitet morgen sein vorerst letztes Spiel für den TSV Alt Duvenstedt. Der Linkshänder tritt einen längeren Auslandsaufenthalt an.
Ference Buechler (schwarzes Trikot) bestreitet morgen sein vorerst letztes Spiel für den TSV Alt Duvenstedt. Der Linkshänder tritt einen längeren Auslandsaufenthalt an.

Eine Woche nach dem 20:25 empfängt der TSV die HSG Marne/Brunsbüttel erneut.

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12. Dezember 2014, 06:06 Uhr

Dieses Nachholspiel kommt zur Unzeit. Eigentlich hätte die Begegnung des TSV Alt Duvenstedt gegen die HSG Marne/Brunsbüttel am 1. Spieltag in der Handball-SH-Liga der Männer angepfiffen werden sollen, aber damals hätten dem TSV Trainer Gunnar Kociok und Spielmacher Christian Eichstädt gefehlt. Besser wäre es mit heutigem Wissen gewesen, hätte die Partie wie geplant stattgefunden. Nun ist Kociok zwar dabei, muss aber auf viel mehr seiner Stammkräfte verzichten. „Das konnte man ja nun wirklich nicht ahnen, dass es bei uns so eine Katastrophe wird“, kommentiert der Trainer die Situation.

Zwar ist Marne eine der heißesten Verfolgermannschaften des Spitzenreiters TuS Lübeck 93, aber Angst braucht beim TSV niemand zu haben. Gerade die wenig eingespielte Mannschaft aus verbliebenen Leistungsträgern und Nachrückern machte vor einer Woche zunächst eine richtig gute Figur gegen die Marner. Lange dominierte sie und führte bis zum 11:8. Ab dieser 23. Minute allerdings wurde es mau, der TSV erzielte nur noch neun Tore bis zum Abpfiff und unterlag verdient mit 20:25. Aber trotzdem machte der Auftritt Mut, um morgen (16.30 Uhr) erwartungsfroh in das Heimspiel gehen zu können. Kociok: „Marne spielt ein vernünftiges Niveau, aber nur daran lag es nicht. Wir haben selbst noch viel mehr Möglichkeiten, die wir nutzen müssen. In unserem Heimspiel wollen wir noch einmal alles hineinlegen, dann sind auch Punkte drin.“

Während der Trainingwoche hat er in Gesprächen die Stimmung im Kader abgeklopft und festgestellt: „Alle sind heiß und wollen sich erfolgreich in die Winterpause verabschieden.“ Tschüß sagen wird nach dieser Partie wohl auch Ference Buechler, der als Rechtsaußen gerade Spaß an der halbrechten Position gefunden hat. Er tritt einen Auslandsaufenthalt an. „Ich erwarte von dem Spiel schon etwas, sonst könnten wir abmelden. Wir brauchen aber dringend auch die Zuschauerunterstützung. Es ist klar, dass niemand aus dem Quark kommt, wenn das Team nicht kämpft. Es werden aber alle kämpfen“, versichert Kociok.

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